Leichte Küche mit Pestosuppe, Spaghetti-Salat, Kombucha und Blaubeer-Pancakes

<< Pestosuppe >>
<< Spaghetti-Salat >>
<< Kombucha-Drink >>
<< Blaubeer-Pancakes >>

Wenn man mit Freunden zusammen ist, muss es nicht immer ein schweres Menü sein. Heute haben wir ganz viele frische und gesunde Zutaten verwendet und haben dennoch sehr lecker gespeist. Kombucha, die wichtigste Zutat unseres Getränks zur Hauptspeise, ist bspw. ein Kräutertee-Mischgetränk aus Asien, das sich gut auf den Stoffwechsel und die Verdauung auswirken soll. In unserem Hauptgericht, Spaghetti-Salat, findet sich viel gesundes Gemüse und Obst.

<< Pestosuppe >>

Zutaten:
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 TL Olivenöl
500 ml Gemüsebrühe
150 g TK-Spinat
50 g Pesto (am besten frisches)
1/2 Bund Basilikum
100 g griechischer Joghurt

Zubereitung (ca. 10 Minuten):
1. Die Zwiebel und den Knoblauch klein hacken und im Olivenöl leicht anbraten
2. Die Gemüsebrühe und den gefrorenen Spinat zugeben und das Ganze 5 Minuten leicht kochen lassen, bis der Spinat aufgetaut ist
3. Die Suppe mit dem Pürierstab fein pürieren und das Pesto unterrühren
4. Mit frisch gehacktem Basilikum und Joghurt anrichten

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<< Spaghetti-Salat >>

Zutaten:
200 g Vollkornspaghetti
1,5 Salatgurken
1 kg Wassermelone
2 rote Zwiebeln
1 Bund Minze
6 EL Limettensaft
3 EL Olivenöl
Salz
Pfeffer
100 g zerbröselter Feta

Zubereitung (ca. 20 Minuten):
1. Spaghetti bissfest garen, abgießen und mit kaltem Wasser abspülen
2. Die Salatgurken und die Wassermelone schälen, entkernen und in kleine Würfel (ca. 1 cm groß) schneiden
3. Die Zwiebeln in ganz feine Streifen schneiden
4. Die Minze grob hacken
5. Die Spaghetti mit Gurken, Melonen, Zwiebeln, Limettensaft und Olivenöl mischen und mit Salz und Pfeffer würzen
6. Das Ganze 10 Minuten durchziehen lassen
7. Den fertigen Spaghetti­-Salat mit dem Feta und der Minze bestreuen und servieren

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Dazu gab es ein leckeres Getränk:

<< Kombucha-Drink >>

Zutaten (für 4 Drinks) :
8 EL Honig
800 ml Orangensaft
8 EL Zitronensaft
4 kleine Zweige Thymian
400 ml Kombucha (gibt es in jeder Drogerie sowie im Reformhaus)

Zubereitung (angegeben ist ausnahmsweise die Zubereitung 1 Getränks):
1. Honig, Orangen- und Zitronensaft miteinander verrühren
2. Die Thymian-Blätter fein hacken und unterrühren
3. Mindestens 10 Minuten ziehen lassen, dann durch ein Sieb gießen und den Saft auffangen
4. Den Saft in Gläser füllen und den Kombucha vorsichtig darauf gießen (soll 2 Schichten ergeben)
Tipp: Mit einem Teelöffel im Glas klappen die Schichten garantiert – einfach den Kombucha über den Löffelrücken langsam einfließen lassen.

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<< Blaubeer-Pancakes >>

Zutaten:
2 Eier
150 g Mehl
1 TL Natron
1 TL Backpulver
250 ml Buttermilch
1 Prise Salz
3 EL Zucker
150 Blaubeeren oder Heidelbeeren (frisch oder TK)
Butter
optional: Ahornsirup oder Honig, Puderzucker

Zubereitung (ca. 30 Minuten):
1. Die Eier trennen
2. Mehl, Natron, Backpulver und Buttermilch zum Eigelb geben und unterrühren
3. Das Eiweiß mit Salz schaumig rühren, Zucker dazugeben und steif schlagen
4. Das Eiweiß nun vorsichtig unter den Teig heben
5. Eine Pfanne mit Butter bepinseln, etwas Teig (ca. 1 cm) hineingeben und mit einem Löffel glatt streichen
6. Bei mittlerer Hitze die Pancakes backen, bis die Unterseite goldfarben ist. Die obere Seite sollte dann noch flüssig sein und Blasen bilden
7. Die Blaubeeren darüber verstreuen, leicht eindrücken und die Pancakes wenden
Wenn sie von beiden Seiten goldbraun sind, sind die Pancakes fertig. Für den nächsten Pancake die Pfanne kurz vom alten Fett befreien. Ahornsirup, Honig oder Puderzucker sehen nicht nur schön zum Anrichten aus, sondern sind auch noch lecker, wenn es etwas süßer sein darf!

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Vegetarisches Allerlei mit Falafel und Schoko-Baisers

<< Falafel mit Minze-Joghurt und Tomatensalsa >>
<< Schoko-Baiser-Küsschen >>

„Heute gibt es mal ein aufwendiges aber trotzdem sehr leckeres Menü“, muss ich wohl gedacht haben. Doch keine Bange, es hat sich wirkich gelohnt und das gemeinsame Kochen macht ja auch Spass. Also der Reihe nach zum Nachkochen: Beginnen wir mit dem Hauptgang, bei dem wir alle gefordert waren. Und was die Küche nicht hergegeben hat, wurde eben improvisiert. Die Idee dazu stammt aus der Zeitschrift „Food and Travel“.

<< Falafel mit Minze-Joghurt und Tomatensalsa >>

Zutaten:

Falafel:
100 g rohe Leinsamen
100 g rohe Sesamkörner
4 Karotten, geschält und geraspelt
5 Riesenchampions, gewürfelt
1 kleine Zwiebel, gehackt
1 Knoblauchzehe, gehackt
2 Prisen Salz
6 EL Olivenöl
300 g Pistazien
250 g rohe Mandeln
300 g rohe Sonnenblumenkerne, 30 Min eingeweicht und abgetropft
2 TL Zitronensaft
schwarzer Pfeffer

Minz-Joghurt:
500 g Joghurt
50 g Minzblätter, gehackt

Tomatensalsa:
600 g Tomaten, gewürfelt
1 Zwiebel
1 große Gurke, gewürfelt
1 Knoblauchzehe, gehackt
4 EL Olivenöl
Saft von 2 Zitronen

Zubereitung (ca. 100 Min):
Leinsamen und Sesam vermischen und beiseite stellen. Karotten, Pilze, Zwiebel, Knoblauch, Salz und Öl in einer Schüssel mischen. Pistazien, Mandeln und Sonnenblumenkerne grob mahlen (Mörser oder Hammer funktionieren ;-)) und zusammen mit dem Zitronensaft unter das Gemüse mischen. Mit Pfeffer abschmecken. Die Masse zu Kugeln mit ca. 3-4 cm Durchmesser formen und diese dann in der Leinsamen-Sesam-Mischung wälzen. Die Kugeln auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und etwa 40 Min im vorgeheizten Backofen backen, bis sie außen knusprig und innen noch feucht sind.
Für die Salsa alle Zutaten in einer Schüssel vermischen. Den Joghurt und die Minze in einer Schüssel vermengen.
Alles zusammen auf den Tellern anrichten.
Jetzt fragt ihr euch vielleicht auch, warum es im Rezept „Falafel“ heißt. Wir haben uns die gleiche Frage gestellt und auch nach langem Googeln und Überlegen muss ich gestehen: Ich weiß es nicht! Wikipedia sagt nämlich, genauso wie andere Quellen: „Falafel … sind frittierte Bällchen aus pürierten Bohnen oder Kichererbsen, Kräutern und Gewürzen …“ Hm, vielleicht sollte uns die „Food and Travel“ aufklären, warum diese Falafel auch ohne die Zutat von Bohnen oder Kichererbsen so heißen. Oder habt ihr eine Ahnung?Foto 15.10.13 21 06 34Unser Nachtisch, Baiser, wird bei uns in Schwaben eigentlich nur „Schäumle“ genannt. Irgendwie süß, oder?

<< Schoko-Baiser-Küsschen >> oder << Schäumle mit Schokoladen-Füllung >>

Zutaten:
120 g Zartbitterschokolade (alternativ: Vollmilch)
4 EL Sahne
4 Eiweiß
500 g Zucker
1 TL Apfelessig
6 TL Speisestärke

Zubereitung (ca. 20 Min):
Schokolade grob hacken und zusammen mit der Sahne im Wasserbad schmelzen. Abkühlen lassen bis die Schokolade leicht fest wird (anzieht). Eiweiß und 3 EL kaltes Wasser mit dem Schneebesen steif aufschlagen, dabei nach und nach den Zucker einrieseln lassen. Apfelessig tröpfchenweise unterschlagen und so lange weiterschlagen bis der Zucker vollständig gelöst ist. Speisestärke unterrühren. Backofen auf 120 Grad vorheizen. Die Hälfte der Baiser-Masse mit reichlich Abstand in 4 Häufchen auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech rund verstreichen. In die Mitte jeweils eine leichte Vertiefung drücken und einen Klecks Schokoladencreme hineingeben. Die übrige Baiser-Masse so darauf verteilen, dass die Füllung mit Baiser umschlossen ist. Dann die Schoko-Küsschen im Backofen knusprig backen und anschließend abkühlen lassen. Die Baisers sind danach innen noch lecker flüssig und warm, zudem außen knusprig!Foto 15.10.13 21 46 00Foto 15.10.13 21 47 52