Menu mit frischen Marktzutaten und Beeren-Blitz-Dessert

<< Orangen-Rüben-Suppe mit Honig-Pumpernickel >>
<< Folienkartoffel an Hähnchensalat mit Avocadodressing >>
<< Cremige Beerenküsse >>

Manche Lebensmittel sind heutzutage fast vergessen, werden aber gerade von vielen kreativen Köchen wiederentdeckt und neu inszeniert, wie z.B. Pastinaken, Topinambur oder Rüben. Auf dem Markt sind mir Steckrüben in die Hände gefallen, die ich gerne für einen Gang unseres Menüs verwenden wollte. Außerdem bin ich ein großer Avocadofan, weshalb bei jedem Einkauf wie von selbt Avocados in meine Einkaufstasche wandern. Eine 2. Zutat also die ich für unser Menü verwenden wollte.

Ofenkartoffeln sind so einfach zuzubereiten und können mit Toppings und Saucen zu einem richtigen Highlight entwickelt werden. Das Avocadodressing-Rezept zum Salat, dass ich vor Tagen gefunden hatte, kam mir daher genau richtig…

Die Nachspeise habe ich in einen 30-Min. Kochbuch gefunden. Tatsächlich ist sie wahnsinng schnell zuzubereiten (10 Min.) und daher prädestiniert für Überraschungsbesucher und ich wollte bei nächster Gelegenheit testen, ob sie hält was sie verspricht… Es hat sich gelohnt. Ein Blitz-Rezept, dass unbedingt zu empfehlen ist. 🙂

<< Orangen-Rüben-Suppe mit Honig-Pumpernickel >>

Zutaten:
400 g Steckrübe
100 g mehligkochende Kartoffeln
1 Möhre
1 Schalotte
1 EL Butter
800 ml Gemüsebrühe
80 g Pumpernickel
1 EL Honig
Pflanzenöl zum Frittieren
2 unbehandelte Orangen
4 Stängel Petersilie
Salz, Chili

Zubereitung (ca. 40 Min.):
1. Steckrübe, Karftoffeln, Möhre und Schalotte schälen und in kleine Stücke schneiden. Butter in einem Topf erhitzen, das Gemüse kurz anschwitzen und mit der Brühe ablöschen. Etwa 20 Min. köcheln lassen.
2. Pumpernickel zerbröseln und in einer heißen Pfanne mit Honig karamellisieren. Abkühlen lassen.
3. Orangen heiß waschen, die Schale in Zesten abziehen und den Saft auspressen.
4. Pflanzenöl erhitzen. Petersilie waschen und klein schneiden. Zesten und Petersilie im heißen Öl frittieren. Auf Küchenpapier abtropfen lassen.
5. Die Suppe fein pürieren, den Orangensaft hinzugeben und mit Salz und Chili abschmecken.
6. Suppe auf Servierteller verteilen und mit Pumpernkickel, Petersilie und Orangenzesten garnieren.

Foto 11.02.15 22 51 50 - Kopie

<< Folienkartoffel an Hähnchensalat mit Avocadodressing >>

Zutaten:
4 große mehligkochende Kartoffeln
Alufolie
250 g Magerquark
250 g Crème fraîche
150 g saure Sahne
Salz, Pfeffer

Salat:
200 g Hähnchenfilet
1 Mang0
50 g Belugalinsen
100 g Cocktailtomaten
grüner Salat

Dressing:
1 Avocado
2 EL Zitronensaft
75 g Joghurt
1 Knoblauchzehe
Salz, Pfeffer

Zubereitung Ofenkartoffeln (ca. 50 Min.):
1. Kartoffeln waschen und ca 25 Min. in Salzwasser kochen. Anschließend die Kartoffeln einzelnd in Alufolie wickeln und im vorgeheiztem Backofen ca. 25 Min. bei 200°C backen.
2. Für die Sour Creme Magerquark, Crème fraîche und saure Sahne verrühren, Knoblauch schneiden und hinzufügen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
3. Karoffeln entwickeln aber in der Folie lassen, in der Mitte einschneiden und  Sour Creme drüber geben.

Zubereitung Salat (ohne Dressing ca. 30 Min.):
1. Für das Dressing alle Zutaten mit dem Pürierstab glatt pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und wenn möchglich abgedeck etwa 2h ziehen lassen.
2. Belugalinsen in 125 g Salzwasser ca. 25 Min. bissfest kochen. Anschließend abgießen.
3. Hähnchen in mundgerechte Stücke schneiden und in der Pfanne braten. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
4. Übrige Salatzutaten waschen und klein schneiden.

Das Dressing sollte möglichst vor Zubereitung der Kartoffeln im Kühlschrank stehen. Sobald die Kartoffeln fertig sind, kann alles auf den Tellern angerichtet und serviert werden.

Foto-11.02-Kartoffel-Hauptspeise

<< Cremige Beerenküsse >>

Zutaten:
350 g griechischer Joghurt (10% Fett)
2 EL Zucker
6 große Schokoküsse
14 große Amerettinis
250 g tiefgekühlte Beeren (angetaut)

Zubereitung (ca. 10 Min.)
1. Joghurt mit Zucker cremig rühren. Schokoküsse leicht zerbrechen und unterheben.
2. Die Hälfte der Masse in eine Form geben und die Amarettinis darüber bröseln. Angetaute Beeren darüber geben und mit der restlichen Joghurt – Küsse – Masse bedecken.

Foto-11.02-Dessert

 

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Vegetarisches Allerlei mit Falafel und Schoko-Baisers

<< Falafel mit Minze-Joghurt und Tomatensalsa >>
<< Schoko-Baiser-Küsschen >>

„Heute gibt es mal ein aufwendiges aber trotzdem sehr leckeres Menü“, muss ich wohl gedacht haben. Doch keine Bange, es hat sich wirkich gelohnt und das gemeinsame Kochen macht ja auch Spass. Also der Reihe nach zum Nachkochen: Beginnen wir mit dem Hauptgang, bei dem wir alle gefordert waren. Und was die Küche nicht hergegeben hat, wurde eben improvisiert. Die Idee dazu stammt aus der Zeitschrift „Food and Travel“.

<< Falafel mit Minze-Joghurt und Tomatensalsa >>

Zutaten:

Falafel:
100 g rohe Leinsamen
100 g rohe Sesamkörner
4 Karotten, geschält und geraspelt
5 Riesenchampions, gewürfelt
1 kleine Zwiebel, gehackt
1 Knoblauchzehe, gehackt
2 Prisen Salz
6 EL Olivenöl
300 g Pistazien
250 g rohe Mandeln
300 g rohe Sonnenblumenkerne, 30 Min eingeweicht und abgetropft
2 TL Zitronensaft
schwarzer Pfeffer

Minz-Joghurt:
500 g Joghurt
50 g Minzblätter, gehackt

Tomatensalsa:
600 g Tomaten, gewürfelt
1 Zwiebel
1 große Gurke, gewürfelt
1 Knoblauchzehe, gehackt
4 EL Olivenöl
Saft von 2 Zitronen

Zubereitung (ca. 100 Min):
Leinsamen und Sesam vermischen und beiseite stellen. Karotten, Pilze, Zwiebel, Knoblauch, Salz und Öl in einer Schüssel mischen. Pistazien, Mandeln und Sonnenblumenkerne grob mahlen (Mörser oder Hammer funktionieren ;-)) und zusammen mit dem Zitronensaft unter das Gemüse mischen. Mit Pfeffer abschmecken. Die Masse zu Kugeln mit ca. 3-4 cm Durchmesser formen und diese dann in der Leinsamen-Sesam-Mischung wälzen. Die Kugeln auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und etwa 40 Min im vorgeheizten Backofen backen, bis sie außen knusprig und innen noch feucht sind.
Für die Salsa alle Zutaten in einer Schüssel vermischen. Den Joghurt und die Minze in einer Schüssel vermengen.
Alles zusammen auf den Tellern anrichten.
Jetzt fragt ihr euch vielleicht auch, warum es im Rezept „Falafel“ heißt. Wir haben uns die gleiche Frage gestellt und auch nach langem Googeln und Überlegen muss ich gestehen: Ich weiß es nicht! Wikipedia sagt nämlich, genauso wie andere Quellen: „Falafel … sind frittierte Bällchen aus pürierten Bohnen oder Kichererbsen, Kräutern und Gewürzen …“ Hm, vielleicht sollte uns die „Food and Travel“ aufklären, warum diese Falafel auch ohne die Zutat von Bohnen oder Kichererbsen so heißen. Oder habt ihr eine Ahnung?Foto 15.10.13 21 06 34Unser Nachtisch, Baiser, wird bei uns in Schwaben eigentlich nur „Schäumle“ genannt. Irgendwie süß, oder?

<< Schoko-Baiser-Küsschen >> oder << Schäumle mit Schokoladen-Füllung >>

Zutaten:
120 g Zartbitterschokolade (alternativ: Vollmilch)
4 EL Sahne
4 Eiweiß
500 g Zucker
1 TL Apfelessig
6 TL Speisestärke

Zubereitung (ca. 20 Min):
Schokolade grob hacken und zusammen mit der Sahne im Wasserbad schmelzen. Abkühlen lassen bis die Schokolade leicht fest wird (anzieht). Eiweiß und 3 EL kaltes Wasser mit dem Schneebesen steif aufschlagen, dabei nach und nach den Zucker einrieseln lassen. Apfelessig tröpfchenweise unterschlagen und so lange weiterschlagen bis der Zucker vollständig gelöst ist. Speisestärke unterrühren. Backofen auf 120 Grad vorheizen. Die Hälfte der Baiser-Masse mit reichlich Abstand in 4 Häufchen auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech rund verstreichen. In die Mitte jeweils eine leichte Vertiefung drücken und einen Klecks Schokoladencreme hineingeben. Die übrige Baiser-Masse so darauf verteilen, dass die Füllung mit Baiser umschlossen ist. Dann die Schoko-Küsschen im Backofen knusprig backen und anschließend abkühlen lassen. Die Baisers sind danach innen noch lecker flüssig und warm, zudem außen knusprig!Foto 15.10.13 21 46 00Foto 15.10.13 21 47 52