Frisch, fein, fruchtig! In der Hauptrolle: Jamie Oliver

<< Crostini mit Apfel und Ziegenkäse >>
<<  Jamie Oliver’s Pilz-Risotto mit Granatapfelsalat >>
<<  Lavendel Panna Cotta an Pfirsichpüree >>

Risotto ist einfach ein tolles Gericht, nicht zuletzt weil es so wandelbar ist. Um das Pilz-Risotto Rezept von Jamie Oliver habe ich eine Vor- und Nachspeise gebaut, die ich schon seit langem mal ausprobieren wollte (und ja, die Auswahl war sehr groß). Da ich gerne eine fruchtige Note zu dem Risotto haben wollte, habe ich den Granatapfelsalat kreiert – eine gelungene Kombi.
Das Lavendel Panna Cotta habe ich schon einen Tag vor unserem Kochabend zubereitet, da es eine lange Zeit kühlen muss um fest zu werden.

<< Crostini mit Apfel und Ziegenkäse >>

Zutaten:
2 Pfirsiche
kleine Ziegenkäserolle
4 EL Honig
Pfeffer, Thymian
Baguette
Rucola

Zubereitung (25. Min.):
1. Backofen auf 180° vorheizen.
2. Pfirsiche in Scheiben schneiden und auf einem Backblech verteilen.
2. Käserolle ebenfalls in Scheiben schneiden und über die Pfirsiche geben.
3. Honig auf den Käse träufeln und mit Pfeffer und Thymian würzen.
4. Das Backblech in den Backofen schieben und ca. 15-20 Min. backen. Währenddessen Baguette schneiden und Rucola waschen.
5. Die Brotscheiben für die letzten Backminuten ebenfalls in den Ofen schieben.
6. Käse-Pfirsiche und Baguettescheiben auf Rucola servieren.

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<<  Jamie Oliver’s Pilz-Risotto mit Granatapfelsalat >>

Zutaten (Pilz-Risotto):
750 ml Brühe
kleine Hand getrocknete Steinpilze
1 Knoblauchzehe
1 Zwiebel
200g Risottoreis
75 ml Weißwein
Parmesan
12 g Butter
2 Hände Pilze (Champions, Shiitake, Pfifferlinge)
1 EL Olivenöl
etw. Zitronensaft
Salz, Pfeffer

Zubereitung (45. Min.):
1. getrocknete Pilze in eine Tasse geben und mit heißem Wasser übergießen. Nach einigen Minuten Pilze aus dem Wasser nehmen und klein schneiden. Das Wasser aufheben.
2. Gemüsebrühe aufkochen.
3. Knoblauch und Zwiebel schneiden und im Topf anbraten.
4. Risottoreis hinzugeben und kurz mitbraten.
5. Risottoreis mit Weißwein ablöschen.
6. Eingeweichte Pilze hinzugeben und das Einweichwasser langsam (Rückstände der Pilze sollten in dem Gefäß bleiben) hinzufügen.
7. Risotto immer umrühren und die Gemüsebrühe kellenweise hinzugeben.
8. Parmesan hobeln und gemeinsam mit der Butter am Ende der Kochzeit in das Risotto geben. Etwas Parmesan für die Garnitur aufheben.
9. Übrige, frische Pilze säubern, klein rupfen und in einer Grillpfanne ohne Fett braten.
10. Olivenöl mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer vermengen und gemeinsam mit den gegrillten Pilzen und dem gehobelten Parmesan über das Risotto geben.

Zutaten (Granatapfelsalat):
1 Granatapfel
Salat (Feldsalat, Rucola)
Walnüsse
Petersilie
Essig
Olivenöl
Salz, Pfeffer

Zubereitung (15. Min.):
1. Den Salat putzen und die Granatapfelkerne aus dem Gehäuse lösen.
2. Walnüsse in einer Pfanne ohne Fett rösten.
3. Petersilie hacken.
4. Aus Olivenöl, Essig, Salz und Pfeffer eine Salatsauce mixen.
5. Salat, Granatapfelkerne, Walnüsse mit Vinaigrette beträufeln und mit Petersilie garnieren.

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Foto-15.10-Risotto

<<  Lavendel Panna Cotta an Pfirsichpüree >>

Zutaten:
1 EL getrocknete Lavendelblüten
500 g Schlagsahne
1 Pck. Vanillin-Zucker
50 g und 1 EL Zucker
3 Blatt weiße Gelatine
2 reife Pfirsiche
etw. Zitronensaft

Zubereitung (20 Min. + 6 Std. Kühlzeit):
1. Lavendelblüten waschen und trocken tupfen.
2. Sahne, Vanillin-Zucker, Lavendel und 50 g Zucker aufkochen und 15. Min lang bei geringer Hitze kochen lassen.
3. Währenddessen Gelatine in kaltem Wasser einweichen lassen.
4. Lavendel-Sahne durch ein Sieb gießen um den Lavendel von der Masse zu trennen.
5. Gelatine in der warmen Sahne auflösen
6. Die Masse in 4 Gefäße füllen und 6 Std. lang kühlen
7. Pfirsiche säubern und in grobe Stücke schneiden. Mit 1 EL Zucker, Zitronensaft und etw. Wasser pürieren.
8. Nach 6 Std. können Panna Cotta und Pfirsichpüree angerichtet und serviert werden.

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Guten Appetit!

Vegetarisches Allerlei mit Falafel und Schoko-Baisers

<< Falafel mit Minze-Joghurt und Tomatensalsa >>
<< Schoko-Baiser-Küsschen >>

„Heute gibt es mal ein aufwendiges aber trotzdem sehr leckeres Menü“, muss ich wohl gedacht haben. Doch keine Bange, es hat sich wirkich gelohnt und das gemeinsame Kochen macht ja auch Spass. Also der Reihe nach zum Nachkochen: Beginnen wir mit dem Hauptgang, bei dem wir alle gefordert waren. Und was die Küche nicht hergegeben hat, wurde eben improvisiert. Die Idee dazu stammt aus der Zeitschrift „Food and Travel“.

<< Falafel mit Minze-Joghurt und Tomatensalsa >>

Zutaten:

Falafel:
100 g rohe Leinsamen
100 g rohe Sesamkörner
4 Karotten, geschält und geraspelt
5 Riesenchampions, gewürfelt
1 kleine Zwiebel, gehackt
1 Knoblauchzehe, gehackt
2 Prisen Salz
6 EL Olivenöl
300 g Pistazien
250 g rohe Mandeln
300 g rohe Sonnenblumenkerne, 30 Min eingeweicht und abgetropft
2 TL Zitronensaft
schwarzer Pfeffer

Minz-Joghurt:
500 g Joghurt
50 g Minzblätter, gehackt

Tomatensalsa:
600 g Tomaten, gewürfelt
1 Zwiebel
1 große Gurke, gewürfelt
1 Knoblauchzehe, gehackt
4 EL Olivenöl
Saft von 2 Zitronen

Zubereitung (ca. 100 Min):
Leinsamen und Sesam vermischen und beiseite stellen. Karotten, Pilze, Zwiebel, Knoblauch, Salz und Öl in einer Schüssel mischen. Pistazien, Mandeln und Sonnenblumenkerne grob mahlen (Mörser oder Hammer funktionieren ;-)) und zusammen mit dem Zitronensaft unter das Gemüse mischen. Mit Pfeffer abschmecken. Die Masse zu Kugeln mit ca. 3-4 cm Durchmesser formen und diese dann in der Leinsamen-Sesam-Mischung wälzen. Die Kugeln auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und etwa 40 Min im vorgeheizten Backofen backen, bis sie außen knusprig und innen noch feucht sind.
Für die Salsa alle Zutaten in einer Schüssel vermischen. Den Joghurt und die Minze in einer Schüssel vermengen.
Alles zusammen auf den Tellern anrichten.
Jetzt fragt ihr euch vielleicht auch, warum es im Rezept „Falafel“ heißt. Wir haben uns die gleiche Frage gestellt und auch nach langem Googeln und Überlegen muss ich gestehen: Ich weiß es nicht! Wikipedia sagt nämlich, genauso wie andere Quellen: „Falafel … sind frittierte Bällchen aus pürierten Bohnen oder Kichererbsen, Kräutern und Gewürzen …“ Hm, vielleicht sollte uns die „Food and Travel“ aufklären, warum diese Falafel auch ohne die Zutat von Bohnen oder Kichererbsen so heißen. Oder habt ihr eine Ahnung?Foto 15.10.13 21 06 34Unser Nachtisch, Baiser, wird bei uns in Schwaben eigentlich nur „Schäumle“ genannt. Irgendwie süß, oder?

<< Schoko-Baiser-Küsschen >> oder << Schäumle mit Schokoladen-Füllung >>

Zutaten:
120 g Zartbitterschokolade (alternativ: Vollmilch)
4 EL Sahne
4 Eiweiß
500 g Zucker
1 TL Apfelessig
6 TL Speisestärke

Zubereitung (ca. 20 Min):
Schokolade grob hacken und zusammen mit der Sahne im Wasserbad schmelzen. Abkühlen lassen bis die Schokolade leicht fest wird (anzieht). Eiweiß und 3 EL kaltes Wasser mit dem Schneebesen steif aufschlagen, dabei nach und nach den Zucker einrieseln lassen. Apfelessig tröpfchenweise unterschlagen und so lange weiterschlagen bis der Zucker vollständig gelöst ist. Speisestärke unterrühren. Backofen auf 120 Grad vorheizen. Die Hälfte der Baiser-Masse mit reichlich Abstand in 4 Häufchen auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech rund verstreichen. In die Mitte jeweils eine leichte Vertiefung drücken und einen Klecks Schokoladencreme hineingeben. Die übrige Baiser-Masse so darauf verteilen, dass die Füllung mit Baiser umschlossen ist. Dann die Schoko-Küsschen im Backofen knusprig backen und anschließend abkühlen lassen. Die Baisers sind danach innen noch lecker flüssig und warm, zudem außen knusprig!Foto 15.10.13 21 46 00Foto 15.10.13 21 47 52