Weeeltmeister! Und hier gibt’s die einzige wahre Weltmeister-Marmelade

Während die schwarz-rot-goldenen Flaggen so langsam aus dem Stadtbild verschwinden, haben wir unsere Farben nochmals gekonnt in Szene gesetzt. Mit dieser tollen Marmelade in Schwarz-Rot-Gold kommt bestimmt gleich wieder die Euphorie auf, die uns alle spätestens am 13. Juli 2014 überkommen hat! Die Konfitüre ist eine super Geschenkidee und die Zubereitung geht einfach & schnell.

Zutaten:
300 g Mangofruchtfleisch
300 g Himbeeren (frisch oder TK)
350 g Heidelbeeren (frisch oder TK)
500 g Gelierzucker 2:1

Zubereitung (ca. 1,5 Stunden):
Zur Vorbereitung 4 kleine Einmachgläser in sehr heißes Wasser legen, damit sie gut warm sind, wenn die erste Schicht Frucht hineingegossen wird.
Die Mango in kleine Stücke hacken und zusammen mit 165 g Gelierzucker in einem Topf einkochen. Große Mango-Stücke mit dem Pürierstab zerkleinern. Wenn die Masse die richtige Konsistenz hat, füllt ihr sie e in die Gläser – jeweils zu 1/3 voll machen.
Anschließend die Himbeeren ebenfalls mit 165 g Gelierzucker einkochen. Sobald die Mango-Masse eingedickt ist, können die Himbeeren vorsichtig darauf gegossen werden. Ich empfehle, sie langsam mit einem Löffel in die Mitte (nicht an den Glasrand) einzuträufeln – so entstehen getrennte Schichten.
Bei den Heidelbeeren werden 170 g Gelierzucker genommen und genauso wie bei Mango und Himbeeren verfahren. Achtet nur darauf, dass ihr die Heidelbeeren noch heiß einfüllt, damit die Marmelade länger haltbar wird. Zudem empfiehlt es sich zur längeren Haltbarkeit, die letzte Schicht so weit wie möglich aufzufüllen, so dass gerade noch der Deckel darauf passt.
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So sehen Sieger aus!

Süß gerollt: Mini-Regenbogen-Biskuit-Rollen mit Zitronenquark-Sahne-Füllung

<< Mini-Regenbogen-Biskuit-Rollen mit Zitronenquark-Sahne-Füllung >>

Das kochmädchen lädt ein: Ob süß, ob herzhaft, ob gekocht, gebacken, kaltgerührt oder gefroren, es darf gerollt werden, was das Zeug hält!

Wir haben uns für Mini kunterbunte Biskuit-Rollen mit Zitronenquark-Sahne-Füllung entschieden, da diese beim Anblick gegen trübe November-Gedanken helfen, sehr gut schmecken und beim Vorbereiten das Kleinkind in Jedem durchkommen lassen.  Nachmachen empfohlen!

Aber warum so bunt gerollt? Da Tina bald Geburtstag hat, fragten wir sie, was für einen Kuchen wir backen sollen. Sie sagte uns, dass Ihre Mutti immer ein ganzes Backblech Geburtstags-Regenbogenkuchen gebacken hat … Wir haben heute schon einmal für die riesengroße bunte Geburtstagsrolle im Dezember geübt. 🙂

Das Rezept für die Regenbogen-Rolle haben wir von amerikanisch-kochen.de. Dort gibt es auch ein Video-Tutorial und noch viele andere Rezepte für bunte Leckereien.

Mini-Regenbogen-Biskuit-Rolle

<< Mini-Regenbogen-Biskuit-Rollen mit Zitronenquark-Sahne-Füllung >>
Dauer: 70Minuten

Zutaten:
Biskuit:
5 Eier (5 Eigelb und 5 Eiweiß)
150g Zucker
Saft und Schale einer unbehandelten Bio-Zitrone
80g Mehl
1 Prise Salz
1 TL Backpulver
40g geschmolzene Butter

Sahne-Quarkfüllung:
200ml Schlagsahne
200g Magerquark
1/4 unbehandelte Bio-Zitrone (Saft und Schale)
1 Päckchen Vanillezucker oder ein bisschen geriebene Bourbon-Vanille
3-4EL Zucker

Besondere Küchengeräte:
Spritzbeutel oder Gefrierbeutel (Wir haben Gefrierbeutel genommen)
viele Küchentücher
Backfeste Lebensmittelfarben (Wir haben Lebensmittelfarben von Dr. Oetker genommen. Die sind ein bisschen verlaufen, was aber gut aussieht. Auf amerikanisch-kochen.de werden spezielle Farben empfohlen.)

Zubereitung bunter Biskuitteig (ca. 40 Min):
Teil 1 – Teig:  Schüttet die 5 Eigelbe, die 150g Zucker, den Zitronensaft und die geriebene Zitronenschale in eine Schüssel und rührt so lange bis eine hellere Masse entsteht. Das kann einige Minuten dauern. Bereitet in einer anderen Schüssel die Mehlmischung vor:  80g Mehl mit der Prise Salz und 1 TL Backpulver. Wenn die Eigelb-Zucker-Zitronen-Masse hellgelb und dickflüsslig  ist, hebt die Mehlmischung und die ca. 40g geschmolzene (nicht heiße) Butter unter. Die 5 Eiweiße schlagt Ihr steif und hebt Sie unter die Masse.

Teil 2 – Färben: Überlegt euch vorab, welche Farben Ihr wollt, wie diese zusammengesetzt sind und ob eurer Lebensmittelvorrat reicht. Wir haben uns für 7 Farben entschieden:  Rot, Gelb, Grün, Blau, Hellblau (Rot + Blau), Orange (Rot + Gelb), Hellgrün (Gelb + Grün). Teilt den Teig in sieben Schälchen auf und gebt die Lebensmittelfarbe hinzu.  Seid am Anfang mit der Zugabe der Farbe eher vorsichtig, um farbliche Überraschungen zu vermeiden! Laut Plan hätten wir weniger Blau in ein Rot-Blau-Schälchen hinzugeben sollen, denn wir wollten anstatt hellblau eigentlich Lila haben, aber wie es so ist, läuft nicht immer alles nach Plan.  🙂 Füllt den Teig in Gefrier- oder Spritzbeutel und knotet Sie mit einem Gummi oder einem Haarband zu.  Ein guter Tipp von amerikanisch-kochen.de:  Die einzelnen Beutel müssen immer wieder abgelegt werden – am Besten einfach verkehrt herum in Gläser stellen.

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Teil 3 – Form:  Belegt ein Backblech mit Backpapier und spritzt den Teig darauf. Wir haben uns für zwei Spritz-Richtungen entschieden: einmal horizontal und einem vertikal. Kleine Löcher könnt ihr mit einem Löffel oder mit einem Zahnstocher korrigieren.  Anschließend stellt ihr das Backblech in den Backofen 190°C (Umluft, 3 Stufe, 10-12 Minuten)

Auf dem unteren Bild seht ihr unseren Teig, der etwas von psychedelischer Kunst hat 😉 Wir haben zwei Fehler gemacht, den Ihr und wir nicht (noch einmal) machen werden:
1. Wir haben nicht den kompletten Teig auf einem Backblech verbraucht, sondern noch ein zweites verwendet! Spritzt den kompletten Teig auf ein Backblech, sonst wird der Teig zu dünn!
2. Wenn ihr den Teig in den Schälchen verteilt, dann achtet darauf, dass der Eischnee schön verrührt ist, sonst wird der Teig zu flüssig und fließt euch in andere Farben, wie ihr zum Beispiel bei Rot, Orange und hellgrün sehen könnt! Blau ist uns perfekt gelungen!

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Teil 4 – Abkühlen: Nach den 10-12 Minuten im Backofen nehmt ihr den Teig und legt ihn auf ein zweites Backpapier. Das erste Backpapier entfernt ihr vorsichtig. Rollt den Teig in einem angefeuchteten Küchtuch auf und lasst ihn abkühlen.

Zubereitung Sahne-Quark-Füllung (ca. 20 Min):
Während der Teig abkühlt, schlagt ihr die Packung Sahne steif und mischt die 200g Magerquark mit dem 4EL Zucker, der Vanille und der 1/4 Zitrone. Wenn Sie Sahne steif ist, dann hebt ihr die Qaurkmasse unter die Sahne.

Zubereitung Mini-Regenbogen-Biskuit-Rollen mit Zitronenquark-Sahne-Füllung  (10 Min):
Wenn der Biskuit abgekühlt ist, kann er gefüllt werden. Da unser Teig sehr dünn war, haben wir uns entschieden, keine große Rolle zu machen, sondern den Teig in viele Portionen aufzuteilen et voilá: Mini-Biskuit-Rollen! Wenn Ihr eine große Biskuitrolle wollt, dann rollt den Teig einfach aus und bestreicht das Biskuit mit der Quarkcreme. Nach dem Bestreichen könnt ihr eure Rolle mit Hilfe eines Küchentuchs wieder aufrollen und ggf. vor dem Verzehr noch kühlen. Bei unseren Mini Rollen haben wir unsere Hände zum Aufrollen benutzt.

Für heute schon genug gerollt? Ihr wollt es eher herzhaft? Dann lest hier nach wie man Kartoffeln rollt! Oder noch mehr gerollte Rezepte findet Ihr bei diesem Blogevent:

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Ein schaurig schönes Halloweenfest – die Rezepte für gruseliges Schlemmen

Vor Halloween hatten wir euch ja schon von unserem schaurigen Menü berichtet, euch die Speisekarte des Todes gezeigt und nun, da Halloween schon wieder vorbei ist, wollen wir euch natürlich die Resultate des Kochabends nicht vorenthalten. Viel Spaß beim Lesen und Nachkochen, entweder jetzt oder in einem Jahr 🙂

Bevor es die Rezepte gibt aber noch ein kurzer Blick auf unsere Deko:Deko_2

Die meisten Deko-Artikel für Halloween haben wir bei Kaufhof gekauft (ca. 10€): Totenköpfe aus Plaste, Augäpfel, Spinnweben, Spinnen, etc. . Als Tischdecke haben wir ein schwarzes Bettlaken benutzt. Und den Kürbis hat Benjamin eigenhändig geschnitzt (ca. 15 Min. Arbeitszeit).

Das Halloween-Menü:
<< Suppe aus blutiger Mary >>
(Tomatensuppe)
<< Abgehakte Finger in Eigenblut an gebratenem Gehirn mit frischem Erbrochenem >>
(Spare Ribs in Barbecue-Sauce, Kartoffel-Kürbis-Röstis, Salat)
<< Mitbringsel aus der Verdammnis, z.B. ausgestochenes Auge, schreiendes Herz, verfaulte Zähne >>
(Götterspeise, Kuchenherz mit Glasscherbe, Gebiss-Cookies)

Zum Menü die passenden Getränke:
<< Infusion der sieben Todsünden und Zombieblut >>
(Bowle mit Eishänden und Spritzen mit Erdbeerlimes)

<< Suppe aus blutiger Mary >>

Zutaten:
1 Zwiebel
1 EL Öl
4 EL Tomatenmark
1 Dose (850 ml) Tomaten
800 ml Gemüsebrühe
3 EL Wodka
250 g Schmand
Tabasco
ca. 12 Cocktailtomaten
Salz, Pfeffer, Zucker

Zubereitung (ca. 30 Min.):
Zunächst die Zwiebeln schälen und würfeln. Das Öl erhitzen und die Zwiebeln andünsten. Anschließend Tomatenmark hinzufügen und anschwitzen. Nun Tomaten samt Saft sowie Gemüsebrühe hinzufügen, ca. 20 Min. köcheln lassen und anschließend pürieren. Schmand unterrühren und mit Zucker, Pfeffer, Salz und Tabasco abschmecken. Kurz vor dem Servieren Wodka in die Suppe füllen und mit den in Viertel geschnittenen Cocktailtomaten verzieren.

Halloween_Tomatensuppe aus blutiger Mary

<< Abgehakte Finger in Eigenblut an gebratenem Gehirn mit frischem Erbrochenem >>

Zutaten (Spare Ribs und Barbecue Sauce):
2 kg Rinderrippen (Es gab leider keine Rinderrippen, deswegen haben wir improvisiert: 1 kg Rindfleisch mit Knochen und 500g Schweinemedaillons)
2 El Rotweinessig
2 El Sojasauce
200 ml Ketchup
2 gepresste Knoblauchzehen
1 TL Cayennepfeffer
1 TL edelsüßes Paprikapulver
1 Tropfen Tabacso
2-3 EL Honig
1 EL Senf

Zubereitung (Rindfleisch: ca. 2 Std., Schweinemedaillons: 30 Min., Barbecue Sauce: 15 Min.):
Rindfleisch mit Knochen (1-1.5 Std. im Topf): Gebt das Rindfleisch mit Salz und wenig Wasser in einen Topf. Lasst es bei niedriger Hitze und geschlossenem Deckel ca. 1 Stunde vor sich hin köcheln, aber nur so lange bis das Fleisch zart ist.
Schweinemedaillons (3-4 Min. in der Bratpfanne): Kurz bevor das Rindfleisch gar ist, erhitzt ihr zunächst Öl (Sonnenblumenöl) in einer Pfanne und bratet dann die Medaillons 3-4 Min. rundherum braun an.
Barbecue Sauce (15 Min.): Während das Rindfleisch gart, könnt ihr die Barbecue-Sauce vorbereiten. Mischt alle Zutaten zusammen, kocht es unter Rühren auf und lasst es bei niedriger Temperatur ca. 10 Min. köcheln.

Anschließend legt ihr das Fleisch zusammen auf ein Backblech (Backofen, 185 Grad auf der untersten Schiene, Heißluft).
Rindfleisch: Bestreicht die eine Seite des Rindfleischs mit der Sauce und nach 15 Min. die andere Seite. Insgesamt sollte das Fleisch zwischen 30-40 Min. im Backofen sein. Vor dem Servieren könnt ihr erneut das Fleisch mit der Barbecue Sauce bestreichen.
Schweinemedaillons: Deckt die Medaillons mit Folie ab und lasst sie noch 15 Min. im Backofen ruhen. Danach könnt ihr das Fleisch mit der Barbecue Sauce bestreichen und servieren.

Zutaten (Kartoffel-Kürbis-Röstis):
600 g Hokkaido-Kürbis
500 g Kartoffeln
2 Schalotten
4 TL Kartofelstärke
4 Eigelb
Salz
Pfeffer

Zubereitung (ca. 45 Min.):
Man sollte am besten mit dem Schwierigsten beginnen, dem Entkernen und Schälen des Kürbis. Wenn man den Kürbis noch für Schnitzereien verwenden möchte, dann sollte man den “Deckel” vorsichtig entfernen, danach das Gehäuse und dann das Kürbisfleisch mit einem Löffel entfernen. Den Kürbis danach grob raspeln. Die Kartoffeln schälen, ebenfalls raspeln und zum Kürbis hinzugeben. Das Gemisch gut auswringen und mit den gewürfelten Schalotten sowie der Kartoffelstärke und dem Eigelb vermengen. Das Ganze je nach Bedarf mit Salz und Pfeffer würzen.
Öl in einer Pfanne erhitzen und danach aus dem Kürbis-Kartoffel-Gemisch kleine Röstis formen. Wer möchte, der kann natürlich auch große Röstis formen und diese dann in der Pfanne eine Minuten braten, bis sie schön knusprig aussehen und hoffentlich auch so schmecken.

Zutaten (Salat):
1 Packung Feldsalat
1 Gurke
2-3 Tomaten
1 rote Paprika
Balsamico, Öl, Salz, Pfeffer, Senf, Orangensaft

Zubereitung (ca. 8 Min.):
Für den Salat schneidet ihr die Gurke, die Tomaten und die Paprika klein. Den Feldsalat abwaschen und mit den anderen Zutaten mischen. Um den Salat anzumachen, mischt ihr in einer Tasse 2 EL Balsamico mit 2 EL Orangensaft, 1 EL Öl, 1 EL Senf und gebt noch Pfeffer und Salz hinzu.

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<< Mitbringsel aus der Verdammnis: z.B. ausgestochenes Auge, schreiendes Herz, verfaulte Zähne >>

Zutaten (ausgestochenes Auge):
180 g Zucker
1 Beutel Himbeergötterspeise
100 g TK-Himbeeren
6 Blatt weiße Gelatine
400 g Schlagsahne
100 ml Milch
1 Pck. Vanillinzucker
1 Kiwi
25 g Zartbitterschokolade

Zubereitung (ca. 45 Min. + 5 Std. Wartezeit):
100 g Zucker und Götterspeisenpulver mischen und mit 500 ml kaltem Wasser vermischen. In einem Topf langsam erhitzen bis sich der Zucker gelöst hat. Hierbei darf die Götterspeise nicht kochen. Die Flüssigkeit nun in einer flachen Form 5 Stunden kalt stellen bis sie fest ist.
Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Sahne, Milch, 50 g Zucker und Vanillezucker ca. 10 Min. bei schwacher Hitze köcheln. Die Gelatine ausdrücken und unter die Milch-Sahnemischung rühren. Die Panna Cotta anschließend in runde Förmchen füllen und kalt stellen.
Jetzt könnt ihr schonmal die Himbeeren auftauen.
Nach der Wartezeit (also wenn Götterspeise und Panna Cotta fest sind) sind die Augen schon fast fertig. Die Kiwi wird in 4 Scheiben geschnitten und in heißem Wasser kurz gedünstet. Himbeeren und 30 g Zucker werden püriert und durch ein Sieb gestrichen. Die Schokolade schmelzt ihr in einem Wasserbad.
Zum Anrichten der Augen zunächst die Panna Cotta aus den Schälchen lösen und auf Desserteller stürzen. Auf die Panna Cotta jeweils eine Kiwischeibe legen und einen Klecks Schokolade als Pupille auf die Kiwi Tropfen lassen. Die Himbeersauce um die Kiwi auf der Panna Cotta verteilen. Zum Schluss die Götterspeise in Stücke ziehen und um die Panna Cotta verteilen.

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Zutaten (schreiendes Herz):
35 g Butter
20 g Zucker
3 Tropfen Vanille-Aroma
1 kleines Ei
40 g Mehl
1/2 TL Backpuver
1 TL Milch
50 g Himbeeren
10 Eisbonbons
Besonderes Küchengerät: Herzbackform

Zubereitung (ca. 35 Min. + 30 Min. Wartezeit):
Butter mit Zucker, Salz und Vanille-Aroma mischen. Ei hinzufügen. Mehl und Backpulver mischen und gemeinsam mit Milch in den Teig rühren. Die Hälfte der Himbeeren in den Teig rühren und in die Backform füllen. Das Herz im vorgeheizten Backofen 15-20 Min. auf 180° backen.
Für die Glasscherbe Eisbonbons zerhacken und auf Backpapier in den heißen Backofen legen. Sobald die Eisbonbons geschmolzen und zerlaufen sind, das Backpapier aus dem Ofen nehmen und auskühlen lassen.
Die restlichen Himbeeren zerdrücken und als Blut auf das ausgekühlte Herz anrichten. Nun die Scherbe aus Eisbonbons in das Herz stechen.

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Zutaten (verfaulte Zähne):
100 g Zartbitterschokolade
150 g Butter
150 g Zucker
1 Pck. Vanillinzucker
1 Ei
1 Eiweiß
225 g Mehl
200 g Puderzucker
1 Tube rote Lebensmittelfarbe
100 g weiße Marshmallows
Mandelstifte
Zahnstocher
Salz

Zubereitung (ca. 45 Min. + 1. Std. Wartezeit):
Zartbitterschokolade in kleine Stücke hacken. Butter, Zucker, Vanillinzucker und 1 Prise Salz cremig rühren. Zunächst das Ei, dann das Mehl und die Schokolade unterrühren.
Den Backofen auf 180° vorheizen. Etwa 6 cm große Teighäufchen auf ein Backblech geben und etwa 15 Min. backen. Sobald ihr die Cookies aus dem Ofen holt, scheidet ihr sie in der Mitte durch. Anschließend lasst ihr die Cookies auskühlen.
Puderzucker und Eiweiß zu einem dicken Guss verrühren und mit roter Lebensmittelfarbe einfärben. Die Cookiehälften nun jeweils von einer Seite mit dem roten Guss bestreichen. Die Marshmallows in Stücke schneiden, auf die Zahnstocher stecken und zwischen zwei Cookiehälften platzieren. Zum Schluss die Mandelstifte rechts und links neben die Vorderzähne platzieren.

Verfaulte Zähne - Cookie Gebisse

Last but not least, die Getränke.

<< Infusion der sieben Todsünden und Zombieblut >>

Zutaten (sieben Todsünden):
1 Dose Ananas + Saft
1 Kiwi
200-300g Himbeeren (tiefgekühlt)
1 Dose Pfirsiche + Saft
½ Flasche Rum, Havanna
1 Flasche Ginger Ale
1 Flasche Curacao oder Bols Blue (Likör)
Besonderes Küchengerät: 3 Paar Einweg-Handschuhe aus Latex/Gummi (Eiswürfel Hände)

Zubereitung (8 Std. Wartezeit für die Eiswürfel, dauert ca. 10 Min. + 1-2 Std. Kühlzeit):
Füllt die 3 Paar Einweg-Handschuhe mit Wasser und legt diese mind. 8 Std. vor Beginn der Halloweenparty ins Tiefkühlfach. Um den Grusel-Effekt der tiefgekühlten Hand noch zu unterstützen, könnt ihr Himbeeren mit in die Einweg-Handschuhe füllen (dann färbt sich die Eishand rot).
Für die Infusion der sieben Todsünden/ Halloween-Bowle schneidet ihr die Früchte in die gewünschte Größe und schüttet alles zusammen mit dem Rum und dem Ginger Ale in ein Gefäß. Die Himbeeren könnt ihr zur Kühlung auch später noch hinzugeben. Durch den Likör (Curacao oder Bols Blue) bekommt die Bowle eine giftig grüne Farbe. Ist die Halloween-Bowle fertig gemischt, legt die Eiswürfel-Hand einfach mit ins Bowle-Gefäß (vorher vorsichtig aus dem Einweg-Handschuh befreien).

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Die Zubereitung für das Zombieblut ist eigentlich recht simpel, da man nur frisches Blut von einem Zombie benötigt. Wer allerdings gerade keinen Zombie zur Hand hat, der kann alternativ auch Erdbeerlimes aus dem Supermarkt nehmen. Die Spritzen gibt es in der Apotheke, wer möchte, der kann seiner Kreativität aber auch freien Lauf lassen und andere Gefäße benutzen wie Infusionsbeutel, Schädel …

Damit ist das perfekte Halloween-Grusel-Menü fertig und kann angerichtet werden. Schaurig-guten Appetit wünschen wir!

Riesengarnelen, Lachs, Schellfisch und Mogador über den Wolken

Für viele ist es ein Graus, einigen lehnen dankend ab aber es gibt immer ein paar Mutige die dann doch zugreifen – die Rede ist von Snacks und Speisen, die in Flugzeugen gereicht werden. Labberige Sandwiches, zähe Steaks und undefinierbare Breis laden nicht unbedingt zum genüsslichen speisen über den Wolken ein und lassen einen teilweise mit knurrendem Magen am Zielort wieder aussteigen. Das dies natürlich nicht immer der Fall ist und es auch leckere Ausnahmen gibt, sowohl in der Economy wie auch der Business-Class, darüber wollen wir in der Rubrik “Der Kochlöffel goes around the world” mit dem Untertitel Flugzeugessen ein wenig berichten.

Den Anfang macht ein leckeres 4-Gänge-Menü an Bord der British Airways (BA275) auf dem Weg nach Las Vegas, Nevada, USA.

Die Vorspeise des Menüs bestand an Bord aus zwei Komponenten. Zum einen gab es einen geschmackvollen und frischen Salat der Saison mit einer leckeren Vinaigrette. Dazu wurde frisch gebackenes Brot mit Butter gereicht. Zum anderen gab es Riesengarnelen (Tiger Prawns) mit Gurken und Paprika-Salat an Marie Rose Sauce. Marie Rose Sauce ist in Großbritannien wohl recht bekannt und besteht aus Worcestershire Sauce, Mayonnaise, Zitronensaft, Pfeffer und Tomaten und gab der Vorspeise eine besondere Note.

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Als Hauptspeise gab es “Kuchen” gefüllt mit Lachs und geräuchertem Schellfisch sowie Kartoffelpüree an Sauce mit Möhren und grünem Spargel. Geschmacklich war der Hauptgang sehr gut, allerdings hatte ich noch nie einen gefüllten Pie gegessen, war allerdings positiv überrascht, dass man die einzelnen Bestandteile doch recht gut rausschmecken konnte.

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Der Nachtisch, wie soll es auch anders sein, war eine reine Kalorienbombe, die aber sehr lecker war. Es gab Orangen- und Schokoladen-Mogador an Orangensauce. Leider konnte ich bisher noch nicht genau herausfinden, was ein Mogador genau ist, ich weiß nur, dass es lecker und sehr, sehr mächtig war. Falls einer von euch eine Ahnung hat worum es sich hier genau handelt, einfach posten oder uns eine Nachricht zukommen lassen.

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Fazit der britischen Küche hoch über den Wolken – sehr positiv! Und wer mehr erfahren möchte, der kann gerne auf der Website von British Airways in den verschiedenen Menüs ein wenig stöbern.

Gruselige Kochrezepte für ein schaurig-schönes Halloween-Abendessen mit Dämonen, Zombies und anderen tragischen Seelen

Am 31. Oktober ist Halloween – Hochsaison für gruselige Rezepte. Wir haben uns leckere Gerichte für unser Abendessen mit Zombies, Dämonen und anderen tragischen Seelen überlegt.

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Wenn Ihr Infos zu den Gerichten vorab wollt, dann schreibt uns einfach einen kurzen Kommentar oder eine Nachricht. Wir antworten umgehend. Wir kochen folgende Gerichte zu Halloween:

<< Vorspeise: Bloody Mary Suppe >>
(Tomatensuppe)

<< Hauptspeise: Abgehakte Finger in Eigenblut an gebratenem Gehirn mit frischem Erbrochenem >>
(Spare Ribs in Barbecue-Sauce, Kartoffel-Röstis, Salat)

<< Nachtisch: Mitbringsel aus der Verdamnis z.B. ausgestochenes Auge, schreiendes Herz, verfaulte Zähne, … >>
(z.B. Götterspeise, Kuchenherz mit Zucker-Glasscherbe, Gebiss-Cookies, …)

<< Getränke: Infusion der sieben Todsünden und Zombieblut >>
(Bowle in Kürbis und Spritzen mit Erdbeerlimes)

An diesem Tag schwingen wir nicht nur den Kochlöffel, sondern auch den Schminkstift. 😉 Bilder von unserem Halloween-Essen und einen ausführlichen Bericht veröffentlichen wir natürlich erst nach dem großen Grusel-Essen. Und wie bereits erwähnt: Wenn Ihr Infos zu den Gerichten vorab wollt, dann schreibt uns einfach einen kurzen Kommentar oder eine Nachricht.

Viel Spaß und viel Gänsehaut 🙂

Der Kochlöffel @ 1. Karlsruher Bloggertreffen

An einem ganz besonderen Event haben wir (ohne Bene, der geschäftlich auf einem anderen Kontinent unterwegs war) am 5. Oktober teilnehmen dürfen: Das erste Karlsruher Bloggertreffen. Für den noch jungen „Kochlöffel“ war es unser erstes Bloggertreffen überhaupt.

Ich fasse mich mal lieber kurz, denn beim Treffen standen ganz klar der gegenseitige Austausch, aber auch die Besichtigung verschiedener Läden in Karlsruhe im Vordergrund – also weniger kulinarische Erlebnisse 😉
Am Samstag regnete es zwar die meiste Zeit, doch mit Regenschirm und Kamera bewaffnet zogen wir trotzdem mit über 30 Bloggern los. Am Morgen ging es in verschiedene Geschäfte rund um den Gutenbergplatz:

Romy Ries Concept Store

Schauraum KA

Energie und Farbe

Weinlade am Gutenbergplatz

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Danach sind wir in die Innenstadt gezogen und hatten unseren letzten Stopp vor dem Mittagessen bei Roter Punkt.

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Im Bratar (juhu – endlich Essen!) durften wir die wahrscheinlich leckersten Burger der Welt (oder zumindest Karlsruhes) genießen.

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Nach einem Abstecher in die Villa Schönsinn und anschließendem Durch-die-Stadt-Tingeln ging es auch schon zum Abendessen über. Wirklich sehr leckere hausgemachte Kost gab es im Vaca Verde. villa schönsinnn vaca verdevaca verde2 Fotos: Fraulein Weiss, The Carolina Diaries, Marille’s Cuisine, Miris Jahrbuch, Schneewittchens Apfel, Piepmatz, Der Kochlöffel geht rum

An dieser Stelle an ganz großes Dankeschön an die Organisatoren:

Anna von Anna im Backwahn
Kerstin von my cooking love affair
Miri von Miris Jahrbuch
Nadine von dreierlei liebelei

Danke auch an die Sponsoren:

Backtrinchen, Casa di Falcone, Chocolate Valley, Christina’s Catchy Cakes, Eine der Guten
Feines Zeug, Herr Konrad macht Mode, Koziol, Miris Jahrbuch, Minidrops, my cooking love affair, Romy Ries Concept Store, Roter Punkt, Schauraum KA, shuyao, Stadtmarketing Karlsruhe, Sweet Dreams (Burda), ZKM

… sowie an alle Teilnehmer:

Andrea: http://zuckerimsalz.wordpress.com/

Angela: http://meinherzstueck.blogspot.de/

Anna Julie: http://www.dekohochdrei.com/

Anna-Karina: http://akimbackwahn.blogspot.de/

Anni: http://poetit.blogspot.de/

Annika: http://ann-joying.blogspot.de/

Assata: http://neulich-im-leben.blogspot.de/

Carolina: http://thecarolinadiaries.wordpress.com/

Christina: http://christinascatchycakes.blogspot.de/

Dani: http://www.fabulousfood.de/

Daniela: http://stadtmarketeam.wordpress.com/

Daniella: http://frlweiss.wordpress.com/

David: http://www.imbackwahn.com

Heike: http://relleomein.de/

Jessi: http://luxuria-food.blogspot.de/

Juli: http://vielbegabte.de/

Julia: http://www.chestnutandsage.de/

Juliane: http://schoenertagnoch.blogspot.de/

Kathrin: http://backtrinchen.blogspot.de/

Katrin: http://schneewittchens-apfel.blogspot.de/

Marlis: http://www.marillescuisine.de

Selina: http://kruemelkreationen.blogspot.de/

Vanessa: http://thefabulousthing.blogspot.de/

Vivienne: http://piepmatzblog.blogspot.de/

Es war ein schöner Tag und wir freuen uns auf das nächste Wiedersehen!

Leckere Herbstküche: Menü aus Süßkartoffel-Apfel Suppe, Ofen-Kürbis und Pflaumen-Crumble

Am Wochenende haben Sonja und ich gemeinsam mit unserer Freundin Lena (diesmal war nur der halbe Kochloeffel am Werk 😉 ) ein sagenhaft leckeres Menü gekocht. Noch jetzt läuft mir das Wasser im Mund zusammen und ich überlege, zu welcher Gelegenheit ich die Gerichte wieder zubereiten kann – obwohl wir soooo viel gegessen haben, dass wir uns kaum noch bewegen konnten.
Brainstorming hat uns bei der Zusammenstellung der Gänge geholfen. Wir wollten etwas mit Kürbis, Pflaumen, Kichererbsen, Datteln und Süßkartoffeln machen. Entstanden ist hieraus folgendes Menü:

<< Süßkartoffel-Apfel-Suppe >>
<< Ofen-Kürbis mit Möhren, Kartoffeln, Datteln, Kichererbsen und Trauben-Mandel Salat >>
<< Pflaumen-Macadamia-Crumble mit Vanilleeis >>

Die Idee und das Rezept der vegan zubereiteten Vorspeise haben wir aus einer aktuellen Ausgabe der Zeitschrift „Schrot&Korn“. Die weiteren Gerichte haben wir selbst zusammengestellt.

<< Süßkartoffel-Apfel-Suppe >>

Zutaten:
3 Äpfel
½ Zwiebel, fein gehackt
1 Stück Ingwer, fein gehackt
3 EL Sonnenblumenöl
400 g Süßkartoffeln, gewürfelt
2 EL Zitronensaft
600 ml Gemüsebrühe
Salz, Pfeffer
50 ml Apfelsaft
100 ml Sojasahne
Mandelblättchen

Zubereitung (ca. 60 Min.):
Zwiebeln, Ingwer und Süßkartoffeln schälen und kleinschneiden. Dann einen Apfel in grobe, die anderen beiden in kleine Würfel teilen. Zwiebel und Ingwer werden nun in einem Topf angebraten. Die Süßkartoffel und groben Apfelwürfel werden nun ebenfalls mitgebraten. Anschließend fügt ihr Gemüsebrühe und Zitronensaft hinzu. Alles für ca. 20. Min auf niedriger Stufe weich kochen. Mit Salz und Pfeffer würzen.
Die groben Apfelstückchen im Apfelsaft andünsten und ebenfalls salzen und pfeffern.
50 ml Sojasahne zur Suppe gießen und alles pürieren. Gegebenenfalls noch mit Salz und Pfeffer nachwürzen. Die Mandelblättchen in einer Pfanne rösten.
Nun die Suppe in Teller füllen und mit der restlichen Sahne sowie den Apfelwürfeln verzieren.

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<< Ofen-Kürbis mit Möhren, Kartoffeln, Datteln, Kichererbsen und Trauben-Mandel Salat >>

Zutaten:
1 Hokkaidokürbis
250 g Kartoffeln
250 g Möhren
50 g Kichererbsen
100 g Datteln
Kokosnussmilch
Olivenöl, Essig
Kreuzkümmel, Zimt, Ras el Hanout, Kreuzkümmel, Salz, Pfeffer
Kürbiskerne
Eisbergsalat
Lollo Rosso
Weintrauben
Mandeln

Zubereitung (ca. 60 Minuten):
Kürbis, Möhren und Kartoffeln schälen und in Streifen schneiden. Den Backofen vorheizen (180°) und die Sauce für das Backofen-Gemüse vorbereiten. Hierzu Kokonussmilch mit Olivenöl, Ras el Hanout, Zimt, Kreuzkümmel, Salz und Pfeffer mischen und ¾ mit dem geschnittenen Gemüse und den Kichererbsen vermengen. Das rohe Gemüse wird auf einem Backblech verteilt und in den Ofen geschoben. Nach ca. 20 Min. werden die Datteln und ¼ der Kokosnussmilch-Sauce ebenfalls über des Gemüse gegeben. Das Ofen-Gemüse weitere 10 -15 Min. backen lassen. In der Zwischenzeit könnt ihr den Salat zubereiten. Hierzu Salat und Trauben waschen. Die Trauben entkernen und mit den Salatblättern und Mandeln vermengen. Mit Essig, Öl, Salz und Pfeffer abschmecken. Ofen-Gemüse und Salat auf Tellern anrichten und mit Kürbiskernen bestreuen.

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<< Pflaumen-Macadamia-Crumble mit Vanilleeis >>

Zutaten:
50 g Macadamianüsse, geröstet und gesalzen
80 g Butter
50 g brauner Zucker
100 g Mehl
50 g Haferflocken
500 g Pflaumen
50 ml Apfelsaft
Vanilleeis

Zubereitung (ca. 45. Min.):
Die Macadamianüsse fein hacken und mit Butter, Zucker, Mehl und Haferflocken zu Streuseln kneten. Die Streusel am besten schon vorab zubereiten, damit sie noch im Kühlschrank fest werden können (z.B. könnt ihr die Streusel herstellen, während das Hauptgericht im Backofen ist).
Den Backofen auf 175° vorheizen. Die Pflaumen entkernen, halbieren und in einer Auflaufform verteilen. Den Apfelsaft hinzufügen und mit den Streueseln bedecken. Die Auflaufform für ca. 35 Min. in den Backofen schieben. Anschließend mit Vanilleeis servieren.

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Guten Appetit! Ich hoffe, ihr seid so begeistert wie wir!

Mit diesem leckeren Gericht möchten wir gerne am Gewinnspiel von Küchenplausch teilnehmen.

Happy Hour: Deutschland vs. Italien

In Deutschland wird gerne und viel Alkohol konsumiert. Die Italiener lieben ausgiebige Mahlzeiten, Pasta und Eiscreme. So viel zu den Vorurteilen.

Jutta und ich haben in unserem Urlaub in Verona und der Toskana gelernt, dass die beste Happy Hour in jedem Fall in Italien stattfindet, und dass manche Vorurteile recht nah an der Wahrheit sind. Sprechen wir hierzulande von Happy Hour, so gibt es entweder Getränke zum halben Preis oder man bekommt zwei gleiche Getränke zum Preis von einem. Ja, wir trinken gerne Alkohol, egal ob Bier, Wein oder einen von hunderten Cocktailvariationen.

In Italien aber ist der Fokus nicht so sehr auf die Getränke – die ohnehin recht günstig sind. In der italienischen Happy Hour gibt es ein großes Buffet mit leckerem Finger Food, kalten Salaten und Snacks. Echter Parmesan (ganz klar unser Favorit), verschiedene Reis- oder Couscous-Variationen mit Gemüse, Parmaschinken, süße Köstlichkeiten, ja sogar Muscheln – für das leibliche Wohl ist hier rundum gesorgt. Man besorgt sich einfach ein Getränk und bekommt den ganzen Abend oder so lange der Vorrat reicht Essen vom Buffet umsonst. Eine tolle Idee, oder?

Die einzigen Gäste waren wir bei der Happy Hour im Hotel Leon d’Oro in Verona, wo wir übernachtet haben. Hier ein Eindruck davon:DSCF0891

Und noch ein Shot der Happy Hour einer Bar in Verona:IMG-20130914-WA0008

In unserem Urlaubsort Tirrenia hat es uns die Bar “Le Scimmie” angetan. Die Getränkepreise sind fair, man kann gemütlich draußen sitzen, es läuft Lounge-Musik im Mix mit Club-Songs und das Buffet wird bis ca. 21.30 Uhr immer wieder neu aufgefüllt. IMG-20130914-WA0006

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Bella Italia – auch beim abendlichen Essen!

Willkommen auf der EISPARTY liebe Gäste und leckere Eistoppings :-)

Danke an den Backbuben für diese tolle Idee. Genau zur richtigen Jahreszeit hat er zur aktuellen Post aus meiner Küche Runde „Zusammen schmeckt’s besser – ich schenke dir ein Stück vom Glück“ seiner Tauschpartnerin ein gigantisches Päckchen zum Thema „Eisparty“ geschickt. Und genau das war auch das Motto unseres Zusammenkommens: EISPARTY. Das Besondere: Jeder hat seine Lieblings-Toppings mitgebracht und es konnte wild kombiniert und ausprobiert werden.

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Bei tchibo gab es vor kurzem Eiwaffel-Backförmchen, die ich mir mit Hinblick auf die bevorstehende Eisparty unbedingt kaufen musste (man kann auch toll Mini-Kuchen in den Förmchen backen). Hier könnt ihr die Förmchen sehen, leider sind sie aber zurzeit ausverkauft…. Wir haben also zunächst Eiswaffeln gebacken, aus denen wir anschließend das Eis gegessen haben.

Grundnahrungsmittel unseres Sonntag-Nachmittags war wie das Motto der Party schon sagt: Eis. 🙂 (Vanille-, Schoko-, und Erdbeereis sowie Ananas-Mango Sorbet).

Das tollste waren aber die Toppings. Jeder sollte mitbringen, was ihm am besten auf dem Eis schmeckt. Saucen, Früchte, Schokolade, Nüsse… Das Anrichten der verschiedenen Zutaten auf dem Tisch war fast das Beste an der Party weil man sich bei jeder weiteren Leckerei auf die bevorstehende Portion Eis gefreut hat und schon im Kopf wild kombiniert hat.

Und dies war unsere Topping Auswahl:

Geraspelte, weiße Schokolade
Zerkleinerte Bounty-Riegel
Zerbröselte Cookies
Karamellisierte Nüsse
Mangosauce
Vanillesauce
Himbeeren
Blaubeeren
Getrocknete Ananas
Cranberrys
Frische Waffeln

Die karamellisierten Nüsse kann man übrigens wunderbar selber herstellen. Hierzu benötigt ihr:

100 g Zucker
80 g Nüsse z.B. Haselnüsse, Cashews oder Walnüsse
2 EL Wasser

Der Zucker muss gemeinsam mit dem Wasser in einem Topf erhitzt werden bis er anfängt zu karamellisieren. Hierzu muss die Temperatur sehr hoch gestellt werden. Sobald der Zucker beginnt zu karamellisieren könnt ihr die Nüsse unterrühren. Den Topf nehmt ihr anschließend vom Herd, schüttet seinen Inhalt auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und lasst die Masse erkalten. Den riesigen Nuss- Zucker Klumpen könnt ihr mit dem Mörser oder Mixer zerkleinern und schon ist das Topping fertig.

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Auch die Cookies sind einfach herzustellen und individualisierbar. Ihr braucht:

120 g weiche Butter
170 g Zucker
1 Päckchen Vanillinzucker
1 Ei
200 g Mehl
1 TL Backpulver
1 Messerspitze Salz

Evtl. Schokoladenstücke (etwa 30g), Kakaopulver (etwa 25 g), zerkeinerte Marshmallows (etwa 3 EL), getrocknete Früchte wie Cranberries (etwa 3 EL)….

Zunächst mischt ihr Butter, Zucker, Vanillinzucker und Salz. Dann rührt ihr das Ei unter bevor ihr das Mehr und das Backpulver hinzufügt. Alles gut vermischen und schon ist das Grundrezept fertig. Nach Belieben könnt ihr jetzt z.B. weiße oder braune Schokoladenstücke hinzugeben. Besonders lecker finde ich auch Marshmallows oder Cranberries (die Marshmallos pur sind auch schon ein tolles Topping). Das Rezept reicht für ca. 18 Cookies.

Mit einem Esslöffel könnt ihr nun Teigkleckse auf das Backblech setzen (etwa neun pro Backblech) und die Kekse ca. 10 Min. im vorgeheizten Backofen backen bis sie goldbraun am Rand werden. Nachdem die Kekse abgekühlt sind könnt ihr sie zerbröseln und als Topping auf den Tisch stellen.

Die Eisparty hat riiiiesig Spaß gemacht und ist eine tolle Idee ein paar Freunde einzuladen. Vielleicht ist es ja auch für euch eine Anregung.

Noch gibt es ja schöne Sommertage… 🙂

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Der Unterschied zwischen Garten- & Supermarktgemüse: Ich habe eine riesengroße Zucchini und überlege, ob Sie genmanipuliert ist …

Foto 09.08.13 21 32 20… aber nein! Die riesengroße Zucchini ist nicht genmanipuliert, nicht aus Plaste und auch nicht aus Pappkarton, sondern essbar! Die Zucchini wiegt 2,3kg und kommt direkt aus dem Garten vor meine Tür!

Letzte Woche kam ich nach Hause und es lehnte diese riesengroße, grüne Zucchini an meiner Tür. Ich weiß bis heute nicht, woher die Zucchini kommt. Aber ich weiß, dass ich etwas verunsichert war, ob es wirklich eine Zucchini ist. Ich kannte die Zucchinis bisher nur als kleines, grünes Gemüse… aus dem Supermarkt.

Meine Gartenfreundin versicherte, dass es sich bei der sehr großen Zucchini um eine Gartenzucchini handelt. Sie sagte mir noch, dass die Zucchini in diesem Reifestadium sehr wahrscheinlich sehr bitter schmeckt. Ich verwende das Gemüse jetzt als (Sommer/Herbst)Dekoration.

Welche Erkenntnis mir gekommen ist: Mein Bild von Essen wurde komplett von Supermärkten geprägt und wie dort Gemüse (Essen) aussieht bzw. dargestellt wird. Ich habe das bisher ohne zu Hinterfragen hingekommen.