Helau und Alaaf! Karneval-Menü aus Pastinakencremesuppe, Bier-Hähnchen und Mini-Berlinern

<< Pastinakencremesuppe mit Thymiancrôutons >>
<< Bier-Hähnchen mit Rosmarinkartoffeln >>
<< Mini-Berliner Amaretto und Vanille >>

Bald ist es wieder so weit: Die Jecken sind los! Und Karneval ist nicht nur ein guter Anlass um verkleidet um die Häuser zu ziehen, sondern auch um leckere Berliner zu essen. Mittlerweile gibt es ja sooo viele aufregende Füllungen, dass genau dies die Inspiration zu meinem Menü war. Die Berliner sind am Ende ganz anders geworden, als ich es mir vorgestellt habe, aber dazu später mehr.
Eine passende Tischdeko war schnell gefunden.Lila-weiße Strohhelme und bunte Papierkreise auf der Tischdecke haben im Nu die passende Grundstimmung hervorgerufen. Jetzt noch die altbekannte Musik „… und wenn dat Trömmelche jeht..“, die Pappnase auf und schon kann der Abend starten. 😉

Bislang hatte ich nie Pastinaken gegessen, deshalb war ich besonders gespannt auf die Vorspeise. Diese hat uns besonders gut geschmeckt und wird zukünftig bestimmt öfter gekocht.

<< Pastinakencremesuppe mit Tymiancrôutons >>

Zutaten:
600 g Pastinaken
1 Zwiebel
3 EL Butter
900 ml Gemüsebrühe
4 Zweige Thymian oder 1EL gemahlener Thymian
4 Scheiben Toast
200 g Sahne
2 EL Meerrettich
1 EL Zitronensaft
Muskatnuss
Salz, Pfeffer

Zubereitung (ca. 30 Min.):
Die Zwiebel in kleine Würfel, die Pastinaken in Scheiben schneiden. 1 EL Butter in einem Topf erhitzen und die Zwiebeln anbraten. Nach kurzer Zeit die Pastinaken hinzufügen. Mit Gemüsebrühe ablöschen und die Suppe bei mittlerer Hitze ca. 20 Min. köcheln lassen.
Die Toastscheiben in ca. 1-2 cm dünne Würfel schneiden. Thymianblätter abzupfen und hacken. 2 EL Butter in einer Pfanne erhitzen, die Toastwürfel hinzufügen und knusprig braten. Thymian hinzugeben. Die Croûtons mit Salz und Pfeffer würzen.
Meerrettich, Sahne und Zitronensaft unter die Suppe rühren, anschließend pürieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die fertige Suppe in die Teller füllen, mit den Thymian-Croûtons garnieren und servieren.
Pastinakencremesuppe mit Thymiancroûtons

Patinakencremesuppe mit Thymiancroûtons II

<< Bier-Hähnchen mit Rosmarinkartoffeln >>

Zutaten (Bier-Hähnchen):
4 Hähnchenschenkel mit Haut
2 EL Öl
3 Äpfel
1 Zwiebel
350 ml Pils
Paprikapulver, Salz, Pfeffer

Zubereitung (ca. 90 Min.):
Äpfel schälen und in Spalten schneiden, Zwiebel zerkleinern. Die Hähnchenschenkel mit Pfeffer, Salz und Paprikapulver würzen. Hähnchen, Äpfel und Zwiebel in eine Auflaufform geben und mit Bier begießen. Die Auflaufform für ca. 60 Min. in den Ofen (180° Ober-/Unterhitze) schieben. Während der Garzeit das Fleisch immer wieder mit Bier übergießen. Wenn beim Pieksen in das Fleisch klarer Saft austritt ist das Fleisch gar.

Zutaten (Rosmarinkartoffeln):
500 g kleine Kartoffeln
1 Zweig Rosmarin
Öl
Salz, Pfeffer
Kräuterquark

Zubereitung (ca. 25 Min.):
Die Kartoffeln gründlich waschen und ungeschält halbieren. Öl in einer Pfanne erhitzen und Kartoffelhälften ca. 10 Min. braten. Die Kartoffelhälften drehen und weitere 10 Min. braten. Rosmarin klein hacken und mit Salz über die Kartoffeln streuen. Mit Kräuterquark servieren.
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<< Mini-Berliner Amaretto und Vanille >>

Zutaten (für 8 Mini (Mini)-Berliner; Zutaten sollten verdoppelt werden):
1,5 Tropfen Rum-Aroma
1 Ei + 1 Eigelb
50 g weiche Butter
15 g Zucker
60 ml Milch
250 g Weizenmehl
½ Pck. Trochenbackhefe

Für die Amaretto-Berliner:
100 g Apfelmus
2 cl Amaretto
etwas Speisestärke

Für die Vanille-Berliner:
1 Päckchen Vanillezucker
¼ Vanilleschote
1 EL Zucker
50 ml Sahne
70 ml Wasser
10 g Speisestärke
Salz

Zubereitung (ca. 90 Min.):
Mehl und Backhefe mischen, übrige Zutaten hinzufügen und ca. 5 Min. zu einem Teig kneten. Den Teig zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen bis er sich verdoppelt hat.
In der Zwischenzeit die Füllungen vorbereiten. Für die Amaretto-Füllung Amaretto und Speisestärke vermengen, so dass ein dickflüssiger Guss entsteht. Für die Vanille-Füllung Mark aus der Vanilleschote kratzen. Schote, Mark, Zucker, Sahne, Salz und Wasser (ca. ¼ aufsparen) in einem Topf erwärmen und 15. Min. ziehen lassen. Vanilleschote entfernen. Übriges Wasser mit der Speisestärke vermischen und unter die Vanillemasse im Topf mischen. Alles aufkochen bis die Speisestärke andickt. Abkühlen lassen.
Für das Backen der Berliner, Öl in einem Topf erhitzen. Den Teig noch einmal durchkneten und zu 8 gleichgroßen Kugeln formen. Diese sollten keine Risse haben. Die Teigbällchen noch einmal etwas gehen lassen bis sie sich vergrößert haben.
Die Teigkugeln portionsweise in das heiße Öl geben und goldgelb ausbacken. Die Vanille-Berliner noch heiß in Vanille-Zucker wenden. Über die Amaretto-Berliner den Amaretto-Guss träufeln. Die Füllung wird nun mithilfe eines Spritzbeutels seitlich in die Berliner gespritzt. In die Vanille-Berliner kommt die Vanillecreme und in die Amaretto-Berliner der Apfelmus. Tadaaa fertig! Nur, dass der letzte Schritt bei uns nicht geklappt hat. 🙂 Die Berliner waren zu klein und so passte keine Füllung hinein. Das heißt die Zutaten sollten auf jedenfall erhöht werden! Wir haben die Füllung einfach neben die Teigbällchen platziert und unser Dessert „Stuttgarter“ getauft. Geschmeckt hat es genauso gut! Hmmmmm….
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Winterlich-würziger Abend mit Kürbiseintopf, Kartoffelsalat und gebrannten Mandeln

<< Kürbis-Eintopf >>
<< Schwäbischer Kartoffelsalat >>
<< Gebrannte Mandeln >>

Weihnachten ist zwar schon etwas her, doch die leckeren Gewürze und Düfte machen zu jeder Jahreszeit ein perfektes Menü her. Ich habe heute einen orientalisch anmutenden Eintopf mit schwäbischem Kartoffelsalat nach Mamas Rezept (von mir individualisiert) und dem Weihnachtsmarkt-Snack schlechthin kombiniert.

<< Kürbis-Eintopf >>

Zutaten:
2 kg Hokkaido Kürbis
400 g Zwiebeln
2  Knoblauchzehen
6 EL Butter
1,5 l Gemüsebrühe
6 kleine Hähnchenbrustfilets
200 g entsteinte Datteln
100 g gehackte Mandeln
3 TL Honig
4 EL Zitronensaft
Salz und Pfeffer

Zubereitung (ca. 40 Min.):
Den Hokkaido entkernen und in kleine Würfel schneiden. Zwiebeln und Knoblauch schälen und ebenfalls klein hacken.
Butter in einem Topf erhitzen, Zwiebel und Knoblauch darin glasig anbraten. Kürbis dazugeben und kurz mitrösten. Die Gemüsebrühe zugießen und aufkochen lassen. Das Ganze muss nun ca. 20 Minuten kochen. In der Zwischenzeit das Hähnchen in kleine Stücke schneiden. Anschließend das Hähnchenfleisch in den Topf geben und weitere 10 Minuten kochen lassen. Die Datteln halbieren und mit den Mandeln zum Eintopf dazugeben. Den Eintopf nun nur noch mit Salz, Pfeffer, Honig und Zitronensaft abschmecken. Vorsicht beim Honig: Die Süße im Eintopf ist nicht Jedermanns Sache, also lieber erst mal nur 1 TL nehmen und kosten.

<< Schwäbischer Kartoffelsalat >>

Zutaten:
1 kg Kartoffeln
Essig und Öl (am besten Rapsöl)
1 kleine Zwiebel
1/2 TL Senf (mittelscharf)
Zitronensaft
Mehrere Blätter Liebstöckel (Maggikraut), alternativ: 1 TL getrockneten
Salz
optional nach Belieben: “Maggi Würze”

Zubereitung (ca. 15 Min.):
Die Kartoffeln kochen bis sie gar sind, jedoch noch nicht so weich, dass sie beim Schneiden zerfallen. Tipp: Mit einer Gabel in die Kartoffel stechen. Wenn die Gabel leicht durchgleitet, sind die Kartoffeln perfekt.
Anschließend abkühlen lassen, schälen und in dünne Scheiben schneiden.
Für das Dressing die Zwiebeln und den Liebstöckel klein hacken und zusammen mit den restlichen Zutaten vermischen. Die jeweiligen Mengen könnt ihr selbst entscheiden und abschmecken.
Nun zum optionalen Teil: Das ist keine Schleichwerbung, aber ich liebe einfach Maggi Würze und es darf für mich in keinem schwäbischen Kartoffelsalat fehlen, ist aber reine Geschmackssache. Einige Spritzer sollten es schon sein…
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<< Gebrannte Mandeln >>

Zutaten:
125 ml Wasser
200 g Zucker
200 g ungeschälte Mandeln
1 EL Vanillezucker
1 TL Zimt

Zubereitung (ca. 10 Min.):
Wasser, Zucker, Vanillezucker und Zimt in einer beschichteten Pfanne zum Kochen bringen. Dann die Mandeln zugeben und alles bei mittlerer bis starker Hitze kochen lassen. Dabei ab und zu umrühren. Nach ca. 8 Minuten ist die Flüssigkeit verdampft und der Zucker hat die Mandeln mit einer leichten Kruste überzogen. Jetzt sofort die Temperatur etwas reduzieren und so lange weiterrühren bis der Zucker karamellisiert. Dabei wird der Zucker erst wieder flüssig. Das geht sehr schnell und man muss darauf achten, dass das Ganze nicht zu einem riesigen harten Mandelkeks wird. Also gut umrühren und rechtzeitig abschalten.
Die fertigen Mandeln schnell voneinander trennen – am besten mit Gabeln – und abkühlen lassen. Sie schmecken am besten ganz frisch und warm.Foto 01.01.14 23 02 57Foto 01.01.14 23 03 13

So, und nun noch die passende Musik dazu: http://www.youtube.com/watch?v=E8gmARGvPlI
Ho Ho Ho!