Süß gerollt: Mini-Regenbogen-Biskuit-Rollen mit Zitronenquark-Sahne-Füllung

<< Mini-Regenbogen-Biskuit-Rollen mit Zitronenquark-Sahne-Füllung >>

Das kochmädchen lädt ein: Ob süß, ob herzhaft, ob gekocht, gebacken, kaltgerührt oder gefroren, es darf gerollt werden, was das Zeug hält!

Wir haben uns für Mini kunterbunte Biskuit-Rollen mit Zitronenquark-Sahne-Füllung entschieden, da diese beim Anblick gegen trübe November-Gedanken helfen, sehr gut schmecken und beim Vorbereiten das Kleinkind in Jedem durchkommen lassen.  Nachmachen empfohlen!

Aber warum so bunt gerollt? Da Tina bald Geburtstag hat, fragten wir sie, was für einen Kuchen wir backen sollen. Sie sagte uns, dass Ihre Mutti immer ein ganzes Backblech Geburtstags-Regenbogenkuchen gebacken hat … Wir haben heute schon einmal für die riesengroße bunte Geburtstagsrolle im Dezember geübt. 🙂

Das Rezept für die Regenbogen-Rolle haben wir von amerikanisch-kochen.de. Dort gibt es auch ein Video-Tutorial und noch viele andere Rezepte für bunte Leckereien.

Mini-Regenbogen-Biskuit-Rolle

<< Mini-Regenbogen-Biskuit-Rollen mit Zitronenquark-Sahne-Füllung >>
Dauer: 70Minuten

Zutaten:
Biskuit:
5 Eier (5 Eigelb und 5 Eiweiß)
150g Zucker
Saft und Schale einer unbehandelten Bio-Zitrone
80g Mehl
1 Prise Salz
1 TL Backpulver
40g geschmolzene Butter

Sahne-Quarkfüllung:
200ml Schlagsahne
200g Magerquark
1/4 unbehandelte Bio-Zitrone (Saft und Schale)
1 Päckchen Vanillezucker oder ein bisschen geriebene Bourbon-Vanille
3-4EL Zucker

Besondere Küchengeräte:
Spritzbeutel oder Gefrierbeutel (Wir haben Gefrierbeutel genommen)
viele Küchentücher
Backfeste Lebensmittelfarben (Wir haben Lebensmittelfarben von Dr. Oetker genommen. Die sind ein bisschen verlaufen, was aber gut aussieht. Auf amerikanisch-kochen.de werden spezielle Farben empfohlen.)

Zubereitung bunter Biskuitteig (ca. 40 Min):
Teil 1 – Teig:  Schüttet die 5 Eigelbe, die 150g Zucker, den Zitronensaft und die geriebene Zitronenschale in eine Schüssel und rührt so lange bis eine hellere Masse entsteht. Das kann einige Minuten dauern. Bereitet in einer anderen Schüssel die Mehlmischung vor:  80g Mehl mit der Prise Salz und 1 TL Backpulver. Wenn die Eigelb-Zucker-Zitronen-Masse hellgelb und dickflüsslig  ist, hebt die Mehlmischung und die ca. 40g geschmolzene (nicht heiße) Butter unter. Die 5 Eiweiße schlagt Ihr steif und hebt Sie unter die Masse.

Teil 2 – Färben: Überlegt euch vorab, welche Farben Ihr wollt, wie diese zusammengesetzt sind und ob eurer Lebensmittelvorrat reicht. Wir haben uns für 7 Farben entschieden:  Rot, Gelb, Grün, Blau, Hellblau (Rot + Blau), Orange (Rot + Gelb), Hellgrün (Gelb + Grün). Teilt den Teig in sieben Schälchen auf und gebt die Lebensmittelfarbe hinzu.  Seid am Anfang mit der Zugabe der Farbe eher vorsichtig, um farbliche Überraschungen zu vermeiden! Laut Plan hätten wir weniger Blau in ein Rot-Blau-Schälchen hinzugeben sollen, denn wir wollten anstatt hellblau eigentlich Lila haben, aber wie es so ist, läuft nicht immer alles nach Plan.  🙂 Füllt den Teig in Gefrier- oder Spritzbeutel und knotet Sie mit einem Gummi oder einem Haarband zu.  Ein guter Tipp von amerikanisch-kochen.de:  Die einzelnen Beutel müssen immer wieder abgelegt werden – am Besten einfach verkehrt herum in Gläser stellen.

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Teil 3 – Form:  Belegt ein Backblech mit Backpapier und spritzt den Teig darauf. Wir haben uns für zwei Spritz-Richtungen entschieden: einmal horizontal und einem vertikal. Kleine Löcher könnt ihr mit einem Löffel oder mit einem Zahnstocher korrigieren.  Anschließend stellt ihr das Backblech in den Backofen 190°C (Umluft, 3 Stufe, 10-12 Minuten)

Auf dem unteren Bild seht ihr unseren Teig, der etwas von psychedelischer Kunst hat 😉 Wir haben zwei Fehler gemacht, den Ihr und wir nicht (noch einmal) machen werden:
1. Wir haben nicht den kompletten Teig auf einem Backblech verbraucht, sondern noch ein zweites verwendet! Spritzt den kompletten Teig auf ein Backblech, sonst wird der Teig zu dünn!
2. Wenn ihr den Teig in den Schälchen verteilt, dann achtet darauf, dass der Eischnee schön verrührt ist, sonst wird der Teig zu flüssig und fließt euch in andere Farben, wie ihr zum Beispiel bei Rot, Orange und hellgrün sehen könnt! Blau ist uns perfekt gelungen!

Regenbogen-Rolle_Backblech

Teil 4 – Abkühlen: Nach den 10-12 Minuten im Backofen nehmt ihr den Teig und legt ihn auf ein zweites Backpapier. Das erste Backpapier entfernt ihr vorsichtig. Rollt den Teig in einem angefeuchteten Küchtuch auf und lasst ihn abkühlen.

Zubereitung Sahne-Quark-Füllung (ca. 20 Min):
Während der Teig abkühlt, schlagt ihr die Packung Sahne steif und mischt die 200g Magerquark mit dem 4EL Zucker, der Vanille und der 1/4 Zitrone. Wenn Sie Sahne steif ist, dann hebt ihr die Qaurkmasse unter die Sahne.

Zubereitung Mini-Regenbogen-Biskuit-Rollen mit Zitronenquark-Sahne-Füllung  (10 Min):
Wenn der Biskuit abgekühlt ist, kann er gefüllt werden. Da unser Teig sehr dünn war, haben wir uns entschieden, keine große Rolle zu machen, sondern den Teig in viele Portionen aufzuteilen et voilá: Mini-Biskuit-Rollen! Wenn Ihr eine große Biskuitrolle wollt, dann rollt den Teig einfach aus und bestreicht das Biskuit mit der Quarkcreme. Nach dem Bestreichen könnt ihr eure Rolle mit Hilfe eines Küchentuchs wieder aufrollen und ggf. vor dem Verzehr noch kühlen. Bei unseren Mini Rollen haben wir unsere Hände zum Aufrollen benutzt.

Für heute schon genug gerollt? Ihr wollt es eher herzhaft? Dann lest hier nach wie man Kartoffeln rollt! Oder noch mehr gerollte Rezepte findet Ihr bei diesem Blogevent:

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Herzhaft gerollt: Kartoffelrolle mit Rum-Zuccini und Quark

<< Kartoffelrolle mit Rum-Zuccini und Quark >>

Das kochmädchen lädt ein: Ob süß, ob herzhaft, ob gekocht, gebacken, kaltgerührt oder gefroren, es darf gerollt werden, was das Zeug hält!
Wir haben uns für eine herzhafte, etwas extravagante Variante entschieden: Früher lag die Kartoffel langweilig auf unseren Tellern, heute veredelt die Kartoffel unsere Teller. 😉

<< Kartoffelrolle mit Rum-Zuccini und Quark >>
Dauer: 40Minuten

Zutaten:
Kartoffelrolle
500 g Kartoffeln (mehlig)
3 Eier (1 Ei, 2 Eigelb, 1 Eiweiß)
ggf. Mehl
eine dünne Scheibe Butter (ca. 20-30g)
Salz, Pfeffer und Muskat
1 Eiweiß zum Bestreichen
2 EL Semmelbrösel

Speck-Zwiebel-Füllung
120 g Speck gewürfelt
1 Zwiebel
2 EL Petersilie, fein gehackt

Rum-Zuccini
1 Zuccini
1 halbe Tasse Rum (Havanna)
Pfeffer, Salz

Quark
200g Magerquark
¼ l Milch
Petersilie
Salz

Kartoffelrolle

Zubereitung (30Min):
Kartoffeln schälen, in einen Topf mit viel Saz geben und ca. 15-20 min kochen.
Während die Kartoffeln kochen, müsst ihr die Zwiebel-Speck-Masse für die Füllung vorbereiten: Zwiebel fein würfeln, Speck in einer Pfanne mit etwas Butter anbraten, dann die Zwiebel hinzugeben, glasig braten und die Petersilie hinzufügen. Gebt alles in eine kleine Schüssel, rührt das 1 Ei unter und stellt die Füllung kalt.

Wenn die Kartotteln durch sind, stellt den Backofen auf 180° C (Umluft, 3 Stufe) ein, um vorzuheizen. Gießt die Kartoffeln ab und nehmt dann den Kartoffelstampfer zur Hand. Jetzt könnt ihr im Kartoffeltopf losstampfen! Schmeckt mit Salz und Pfeffer ab und rührt anschließend die 2 Eigelbe unter. Zum Schluß noch eine dünne Scheibe Butter (max. 20g) hinzugeben. Sollte der Teig zu klebig sein, dann gebt die 4 TL Mehl hinzu. Sollte der Teig zu fest sein, dann gebt etwas Milch hinzu.

Jetzt legt ihr Backpapier auf dem Backblech aus und bestreut das mit Mehl. Die Kartottelmasse breitet ihr auf dem Backpapier aus und verteilt diese. Bitte beachtet, dass die Masse noch ca. 1-1,5cm stark sein sollte. Danach könnt ihr die Zwiebel-Speck-Petersilien-Masse auf die Kartoffelmasse streichen. Jetzt: Kartoffelmasse zu einer Rolle aufzurollen (Am besten sind vier Hände! Wenn die Kartoffelmasse beim Aufrollen bricht, dann den Riss oder das Loch einfach wieder „zu kartoffeln“ 😉 )

Die Oberfläche mit dem übriggebliebenen Eiweiß bestreichen und mit den Semmelbröseln bestreuen. Ab in den Backofen und ca. 20-25Minuten warten! Fertig ist die Kartoffelrolle.

Zubereitung Rum-Ruccini (5Min)
Zuccini waschen, vierteln und in etwas Öl anbraten. Zum Ablöschen etwas Rum in die Pfanne geben, kurz warten und dann die Zuccini auf dem Teller platzieren.

Zubereitung Quark (5Min)
Da dieses Gericht sehr trocken ist, haben wir uns überlegt, noch Quark als Beilage zu reichen. Verrührt den Quark mit der Milch und schmeckt mit Salz ab. Zur geschmacklichen Verfeinerung könnt ihr Petersilie untermischen.

Für heute schon genug gerollt? Ihr wollt es eher süß? Dann lest hier nach wie man Mini-Regenbogen-Biskuit-Rollen rollt! Oder noch mehr gerollte Rezepte findet Ihr bei diesem Blogevent:

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Vegetarisches Allerlei mit Falafel und Schoko-Baisers

<< Falafel mit Minze-Joghurt und Tomatensalsa >>
<< Schoko-Baiser-Küsschen >>

„Heute gibt es mal ein aufwendiges aber trotzdem sehr leckeres Menü“, muss ich wohl gedacht haben. Doch keine Bange, es hat sich wirkich gelohnt und das gemeinsame Kochen macht ja auch Spass. Also der Reihe nach zum Nachkochen: Beginnen wir mit dem Hauptgang, bei dem wir alle gefordert waren. Und was die Küche nicht hergegeben hat, wurde eben improvisiert. Die Idee dazu stammt aus der Zeitschrift „Food and Travel“.

<< Falafel mit Minze-Joghurt und Tomatensalsa >>

Zutaten:

Falafel:
100 g rohe Leinsamen
100 g rohe Sesamkörner
4 Karotten, geschält und geraspelt
5 Riesenchampions, gewürfelt
1 kleine Zwiebel, gehackt
1 Knoblauchzehe, gehackt
2 Prisen Salz
6 EL Olivenöl
300 g Pistazien
250 g rohe Mandeln
300 g rohe Sonnenblumenkerne, 30 Min eingeweicht und abgetropft
2 TL Zitronensaft
schwarzer Pfeffer

Minz-Joghurt:
500 g Joghurt
50 g Minzblätter, gehackt

Tomatensalsa:
600 g Tomaten, gewürfelt
1 Zwiebel
1 große Gurke, gewürfelt
1 Knoblauchzehe, gehackt
4 EL Olivenöl
Saft von 2 Zitronen

Zubereitung (ca. 100 Min):
Leinsamen und Sesam vermischen und beiseite stellen. Karotten, Pilze, Zwiebel, Knoblauch, Salz und Öl in einer Schüssel mischen. Pistazien, Mandeln und Sonnenblumenkerne grob mahlen (Mörser oder Hammer funktionieren ;-)) und zusammen mit dem Zitronensaft unter das Gemüse mischen. Mit Pfeffer abschmecken. Die Masse zu Kugeln mit ca. 3-4 cm Durchmesser formen und diese dann in der Leinsamen-Sesam-Mischung wälzen. Die Kugeln auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und etwa 40 Min im vorgeheizten Backofen backen, bis sie außen knusprig und innen noch feucht sind.
Für die Salsa alle Zutaten in einer Schüssel vermischen. Den Joghurt und die Minze in einer Schüssel vermengen.
Alles zusammen auf den Tellern anrichten.
Jetzt fragt ihr euch vielleicht auch, warum es im Rezept „Falafel“ heißt. Wir haben uns die gleiche Frage gestellt und auch nach langem Googeln und Überlegen muss ich gestehen: Ich weiß es nicht! Wikipedia sagt nämlich, genauso wie andere Quellen: „Falafel … sind frittierte Bällchen aus pürierten Bohnen oder Kichererbsen, Kräutern und Gewürzen …“ Hm, vielleicht sollte uns die „Food and Travel“ aufklären, warum diese Falafel auch ohne die Zutat von Bohnen oder Kichererbsen so heißen. Oder habt ihr eine Ahnung?Foto 15.10.13 21 06 34Unser Nachtisch, Baiser, wird bei uns in Schwaben eigentlich nur „Schäumle“ genannt. Irgendwie süß, oder?

<< Schoko-Baiser-Küsschen >> oder << Schäumle mit Schokoladen-Füllung >>

Zutaten:
120 g Zartbitterschokolade (alternativ: Vollmilch)
4 EL Sahne
4 Eiweiß
500 g Zucker
1 TL Apfelessig
6 TL Speisestärke

Zubereitung (ca. 20 Min):
Schokolade grob hacken und zusammen mit der Sahne im Wasserbad schmelzen. Abkühlen lassen bis die Schokolade leicht fest wird (anzieht). Eiweiß und 3 EL kaltes Wasser mit dem Schneebesen steif aufschlagen, dabei nach und nach den Zucker einrieseln lassen. Apfelessig tröpfchenweise unterschlagen und so lange weiterschlagen bis der Zucker vollständig gelöst ist. Speisestärke unterrühren. Backofen auf 120 Grad vorheizen. Die Hälfte der Baiser-Masse mit reichlich Abstand in 4 Häufchen auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech rund verstreichen. In die Mitte jeweils eine leichte Vertiefung drücken und einen Klecks Schokoladencreme hineingeben. Die übrige Baiser-Masse so darauf verteilen, dass die Füllung mit Baiser umschlossen ist. Dann die Schoko-Küsschen im Backofen knusprig backen und anschließend abkühlen lassen. Die Baisers sind danach innen noch lecker flüssig und warm, zudem außen knusprig!Foto 15.10.13 21 46 00Foto 15.10.13 21 47 52

Das Blätterteig Menü

Blätterteig ausrollen, mit Schmand bedecken und mit frischem Gemüse, Salami und Käse belegen, würzen und ab in den Ofen. So schnell und einfach geht es eine simple Speise zuzubereiten, die auch noch richtig gut schmeckt. Da ich dies des Öfteren mache und mich somit als kleinen Blätterteig-Fan oute, habe ich mir überlegt, wie ich aus diesem schönen Produkt ein ganzes Menü für unseren Kochabend zaubern kann. Aus den Überlegungen ist dann folgendes Menü nur aus Blätterteig, mit einer kleinen Ausnahme als Beilage zum Hauptgang, entstanden.

<< Blätterteigstangen mit Zwiebeln, Schinken und Käse >>
<< Blätterteigkreationen mit Spinat und Feta sowie Krabben, dazu pikanter Möhrensalat >>
<< Blätterteig-Zimtschnecken >>

<< Blätterteigstangen mit Zwiebeln, Schinken und Käse >>
Die Vorspeise besteht eigentlich aus zwei Varianten der Blätterteigstangen, die einen mit Schinken und Käse, die anderen mit Zwiebeln. Da Blätterteig sehr mächtig ist, haben wir uns entschlossen nur eine Rolle zu nehmen und dann pro Variante entsprechend nur die Hälfte zu belegen.

Zutaten (Schinken-Käse-Stangen):
1 halbes Paket Blätterteig
100 g Schmand
40 g gewürfelten Schinken
50 g geriebenen Käse

Zubereitung (ca. 15 Min.):
Den Blätterteig ausrollen und eine Hälfte mit Schmand bestreichen, danach die Schinkenwürfel und den Käse gleichmäßig auf dem Schmand verteilen. Die freie Hälfte dann umklappen und die belegte Hälfte damit bedecken. Den Blätterteig nun vorsichtig in Streifen schneiden und diejenigen, die nach einer Herausforderung suchen, können diese Streifen dann noch spiralförmig drehen, damit die Stangen noch schöner aussehen. Die fertigen Stangen auf einem Backblech bei 180 Grad 20 Minuten backen lassen und servieren.

Zutaten (Zwiebel-Stangen):
1 halbes Paket Blätterteig
1 halbes Päckchen Zwiebelsuppe (Fertigmischung)
100 g Schmand

Zubereitung (ca. 15 Min.):
Die Zubereitung der Zwiebelstangen ist identisch wie bei den Schinken-Käse-Stangen. Bei den Zwiebel-Stangen lediglich das halbe Päckchen Zwiebelsuppe mit dem Schmand verrühren und danach die gleichen Schritte vornehmen. Die fertigen Streifen dann ebenfalls auf das Backblech legen, sodass beide Variationen zeitgleich serviert werden können.

Blätterteig_1

<< Blätterteigkreationen mit Spinat und Feta sowie Krabben, dazu pikanter Möhrensalat >>

Die Hauptspeise besteht aus drei Komponenten. Damit es auf dem Teller dann nicht zu “eintönig” wird und er ein wenig farblich aufgepeppt wird, habe ich beschlossen eine Komponente nicht aus Blätterteig zu machen.

Zutaten (Blätterteigtaschen mit Spinat und Feta):
1 Paket Blätterteig
300 g frischer Spinat
4 EL geriebenen Käse
150 g zerkrümelten Feta
1 kleine Zwiebel
2 Eier
Öl

Zubereitung (ca. 30 Min.):
Die kleine Zwiebel würfeln und zusammen mit Öl in einen Topf geben und glasig braten. Danach den Spinat klein hacken und in den Topf geben. Bei zu viel Flüssigkeit im Topf, diese abgießen. Ein Ei verquirlen und zusammen mit dem Käse in den Topf geben und alles gut verrühren.
Den Blätterteig ausrollen und in gleichgroße Quadrate schneiden, die dann zur Hälfte mit der Spinatmischung belegt werden. Die andere Hälfte zuklappen, sodass entweder kleine Taschen oder Rechtecke entstehen, ganz wie es einem optisch am ehesten zusagt. Die fertigen Taschen mit einem verquirlten Ei bestreichen und bei 175 Grad 20 Min. im Ofen backen bis sie schön knusprig und goldgelb sind.

Zutaten (Krabben im Blätterteig):
1 Paket Blätterteig
120 g Frischkäse
1/2 TL Zitronensaft
1 EL Dill
150 g Krabben
1 Eigelb
1 EL Milch
Salz und Pfeffer

Zubereitung (ca. 30 Min.):
Den Frischkäse in einer kleinen Schüssel mit dem Zitronensaft glattrühren und Dill hinzufügen. Das Ganze danach mit Salz und Pfeffer würzen und abschmecken und zum Schluss die Krabben unterrühren.
Den Blätterteig in acht gleichgroße Stücke schneiden und vier von ihnen mit der Krabbenpaste belegen. Danach die belegten Stücke mit den übrigen Stücken bedecken und an den Enden ein wenig zusammendrücken. Das Eigelb mit der Milch vermischen und den Blätterteig damit bestreichen. Zum Schluss die Kunstwerke bei 200 Grad circa 20 Min. im Ofen backen.

Man kann natürlich auch beide Komponenten zeitgleich im Ofen backen, muss dann nur ein wenig mit der Temperatur und Backlänge experimentieren.

Zutaten (pikanter Möhrensalat):
500 g Möhren
2 rote Peperoni
3 TL Sesam
4 EL Sonnenblumenöl
3 EL Essig
1 Bund Frühlingszwiebeln
1 EL Zitronensaft
Salz

Zubereitung (ca. 15 Min.):
Die Möhren mit einer Raspel zerkleinern, die Peperoni in kleine Würfel schneiden. Wer den Salat lieber nicht so pikant hat, der kann anstatt der Peperoni auch eine Paprika nehmen. In einer Pfanne 2 EL Öl heiß werden lassen und den Sesam vorsichtig anrösten. Danach die Peperoni und die Möhren ebenfalls in die Pfanne geben und ein paar Minuten dünsten lassen. Zum Schluss das Gemisch mit Salz und Pfeffer würzen und mit Essig ablöschen. Das Ganze dann abkühlen lassen. Die Frühlingszwiebel in feine Ringe schneiden und mit dem Zitronensaft sowie dem restlichen Öl unter die Möhrenmasse mischen und zusammen mit den Blätterteigkreationen genießen.

Blätterteig-2

<< Blätterteig-Zimtschnecken >>

Zutaten:
1 Paket Blätterteig
50 g Butter
4 EL Zucker
1 TL Zimt
1 Ei

Zubereitung (ca. 40 Min.):
In einem Topf die Butter zum Schmelzen bringen, zur Seite stellen und abkühlen lassen. Den Blätterteig ausrollen und mit der flüssigen, etwas abgekühlten Butter bestreichen. Zimt und Zucker miteinander vermischen, auf dem Blätterteig verteilen und den Teig wieder aufrollen. Die Rolle in kleine, circa 1 cm dicke Stücke schneiden und auf einem Blech verteilen. Das Ei verquirlen und damit die Schnecken bestreichen, die dann bei 200 Grad circa 15 Minuten gebacken werden. Fertig. Smiley

Blätterteig-4

Ich hoffe, euch gefallen die Rezepte und auch ihr werdet einmal euren Freunden ein Blätterteig Menü kredenzen. Vielleicht habt ihr ja auch noch weitere, spannende Rezepte mit Blätterteig – wenn ja, dann immer her damit.

Ein schaurig schönes Halloweenfest – die Rezepte für gruseliges Schlemmen

Vor Halloween hatten wir euch ja schon von unserem schaurigen Menü berichtet, euch die Speisekarte des Todes gezeigt und nun, da Halloween schon wieder vorbei ist, wollen wir euch natürlich die Resultate des Kochabends nicht vorenthalten. Viel Spaß beim Lesen und Nachkochen, entweder jetzt oder in einem Jahr 🙂

Bevor es die Rezepte gibt aber noch ein kurzer Blick auf unsere Deko:Deko_2

Die meisten Deko-Artikel für Halloween haben wir bei Kaufhof gekauft (ca. 10€): Totenköpfe aus Plaste, Augäpfel, Spinnweben, Spinnen, etc. . Als Tischdecke haben wir ein schwarzes Bettlaken benutzt. Und den Kürbis hat Benjamin eigenhändig geschnitzt (ca. 15 Min. Arbeitszeit).

Das Halloween-Menü:
<< Suppe aus blutiger Mary >>
(Tomatensuppe)
<< Abgehakte Finger in Eigenblut an gebratenem Gehirn mit frischem Erbrochenem >>
(Spare Ribs in Barbecue-Sauce, Kartoffel-Kürbis-Röstis, Salat)
<< Mitbringsel aus der Verdammnis, z.B. ausgestochenes Auge, schreiendes Herz, verfaulte Zähne >>
(Götterspeise, Kuchenherz mit Glasscherbe, Gebiss-Cookies)

Zum Menü die passenden Getränke:
<< Infusion der sieben Todsünden und Zombieblut >>
(Bowle mit Eishänden und Spritzen mit Erdbeerlimes)

<< Suppe aus blutiger Mary >>

Zutaten:
1 Zwiebel
1 EL Öl
4 EL Tomatenmark
1 Dose (850 ml) Tomaten
800 ml Gemüsebrühe
3 EL Wodka
250 g Schmand
Tabasco
ca. 12 Cocktailtomaten
Salz, Pfeffer, Zucker

Zubereitung (ca. 30 Min.):
Zunächst die Zwiebeln schälen und würfeln. Das Öl erhitzen und die Zwiebeln andünsten. Anschließend Tomatenmark hinzufügen und anschwitzen. Nun Tomaten samt Saft sowie Gemüsebrühe hinzufügen, ca. 20 Min. köcheln lassen und anschließend pürieren. Schmand unterrühren und mit Zucker, Pfeffer, Salz und Tabasco abschmecken. Kurz vor dem Servieren Wodka in die Suppe füllen und mit den in Viertel geschnittenen Cocktailtomaten verzieren.

Halloween_Tomatensuppe aus blutiger Mary

<< Abgehakte Finger in Eigenblut an gebratenem Gehirn mit frischem Erbrochenem >>

Zutaten (Spare Ribs und Barbecue Sauce):
2 kg Rinderrippen (Es gab leider keine Rinderrippen, deswegen haben wir improvisiert: 1 kg Rindfleisch mit Knochen und 500g Schweinemedaillons)
2 El Rotweinessig
2 El Sojasauce
200 ml Ketchup
2 gepresste Knoblauchzehen
1 TL Cayennepfeffer
1 TL edelsüßes Paprikapulver
1 Tropfen Tabacso
2-3 EL Honig
1 EL Senf

Zubereitung (Rindfleisch: ca. 2 Std., Schweinemedaillons: 30 Min., Barbecue Sauce: 15 Min.):
Rindfleisch mit Knochen (1-1.5 Std. im Topf): Gebt das Rindfleisch mit Salz und wenig Wasser in einen Topf. Lasst es bei niedriger Hitze und geschlossenem Deckel ca. 1 Stunde vor sich hin köcheln, aber nur so lange bis das Fleisch zart ist.
Schweinemedaillons (3-4 Min. in der Bratpfanne): Kurz bevor das Rindfleisch gar ist, erhitzt ihr zunächst Öl (Sonnenblumenöl) in einer Pfanne und bratet dann die Medaillons 3-4 Min. rundherum braun an.
Barbecue Sauce (15 Min.): Während das Rindfleisch gart, könnt ihr die Barbecue-Sauce vorbereiten. Mischt alle Zutaten zusammen, kocht es unter Rühren auf und lasst es bei niedriger Temperatur ca. 10 Min. köcheln.

Anschließend legt ihr das Fleisch zusammen auf ein Backblech (Backofen, 185 Grad auf der untersten Schiene, Heißluft).
Rindfleisch: Bestreicht die eine Seite des Rindfleischs mit der Sauce und nach 15 Min. die andere Seite. Insgesamt sollte das Fleisch zwischen 30-40 Min. im Backofen sein. Vor dem Servieren könnt ihr erneut das Fleisch mit der Barbecue Sauce bestreichen.
Schweinemedaillons: Deckt die Medaillons mit Folie ab und lasst sie noch 15 Min. im Backofen ruhen. Danach könnt ihr das Fleisch mit der Barbecue Sauce bestreichen und servieren.

Zutaten (Kartoffel-Kürbis-Röstis):
600 g Hokkaido-Kürbis
500 g Kartoffeln
2 Schalotten
4 TL Kartofelstärke
4 Eigelb
Salz
Pfeffer

Zubereitung (ca. 45 Min.):
Man sollte am besten mit dem Schwierigsten beginnen, dem Entkernen und Schälen des Kürbis. Wenn man den Kürbis noch für Schnitzereien verwenden möchte, dann sollte man den “Deckel” vorsichtig entfernen, danach das Gehäuse und dann das Kürbisfleisch mit einem Löffel entfernen. Den Kürbis danach grob raspeln. Die Kartoffeln schälen, ebenfalls raspeln und zum Kürbis hinzugeben. Das Gemisch gut auswringen und mit den gewürfelten Schalotten sowie der Kartoffelstärke und dem Eigelb vermengen. Das Ganze je nach Bedarf mit Salz und Pfeffer würzen.
Öl in einer Pfanne erhitzen und danach aus dem Kürbis-Kartoffel-Gemisch kleine Röstis formen. Wer möchte, der kann natürlich auch große Röstis formen und diese dann in der Pfanne eine Minuten braten, bis sie schön knusprig aussehen und hoffentlich auch so schmecken.

Zutaten (Salat):
1 Packung Feldsalat
1 Gurke
2-3 Tomaten
1 rote Paprika
Balsamico, Öl, Salz, Pfeffer, Senf, Orangensaft

Zubereitung (ca. 8 Min.):
Für den Salat schneidet ihr die Gurke, die Tomaten und die Paprika klein. Den Feldsalat abwaschen und mit den anderen Zutaten mischen. Um den Salat anzumachen, mischt ihr in einer Tasse 2 EL Balsamico mit 2 EL Orangensaft, 1 EL Öl, 1 EL Senf und gebt noch Pfeffer und Salz hinzu.

Halloween_Hauptspeise

<< Mitbringsel aus der Verdammnis: z.B. ausgestochenes Auge, schreiendes Herz, verfaulte Zähne >>

Zutaten (ausgestochenes Auge):
180 g Zucker
1 Beutel Himbeergötterspeise
100 g TK-Himbeeren
6 Blatt weiße Gelatine
400 g Schlagsahne
100 ml Milch
1 Pck. Vanillinzucker
1 Kiwi
25 g Zartbitterschokolade

Zubereitung (ca. 45 Min. + 5 Std. Wartezeit):
100 g Zucker und Götterspeisenpulver mischen und mit 500 ml kaltem Wasser vermischen. In einem Topf langsam erhitzen bis sich der Zucker gelöst hat. Hierbei darf die Götterspeise nicht kochen. Die Flüssigkeit nun in einer flachen Form 5 Stunden kalt stellen bis sie fest ist.
Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Sahne, Milch, 50 g Zucker und Vanillezucker ca. 10 Min. bei schwacher Hitze köcheln. Die Gelatine ausdrücken und unter die Milch-Sahnemischung rühren. Die Panna Cotta anschließend in runde Förmchen füllen und kalt stellen.
Jetzt könnt ihr schonmal die Himbeeren auftauen.
Nach der Wartezeit (also wenn Götterspeise und Panna Cotta fest sind) sind die Augen schon fast fertig. Die Kiwi wird in 4 Scheiben geschnitten und in heißem Wasser kurz gedünstet. Himbeeren und 30 g Zucker werden püriert und durch ein Sieb gestrichen. Die Schokolade schmelzt ihr in einem Wasserbad.
Zum Anrichten der Augen zunächst die Panna Cotta aus den Schälchen lösen und auf Desserteller stürzen. Auf die Panna Cotta jeweils eine Kiwischeibe legen und einen Klecks Schokolade als Pupille auf die Kiwi Tropfen lassen. Die Himbeersauce um die Kiwi auf der Panna Cotta verteilen. Zum Schluss die Götterspeise in Stücke ziehen und um die Panna Cotta verteilen.

Halloween_blutendes-Auge

Zutaten (schreiendes Herz):
35 g Butter
20 g Zucker
3 Tropfen Vanille-Aroma
1 kleines Ei
40 g Mehl
1/2 TL Backpuver
1 TL Milch
50 g Himbeeren
10 Eisbonbons
Besonderes Küchengerät: Herzbackform

Zubereitung (ca. 35 Min. + 30 Min. Wartezeit):
Butter mit Zucker, Salz und Vanille-Aroma mischen. Ei hinzufügen. Mehl und Backpulver mischen und gemeinsam mit Milch in den Teig rühren. Die Hälfte der Himbeeren in den Teig rühren und in die Backform füllen. Das Herz im vorgeheizten Backofen 15-20 Min. auf 180° backen.
Für die Glasscherbe Eisbonbons zerhacken und auf Backpapier in den heißen Backofen legen. Sobald die Eisbonbons geschmolzen und zerlaufen sind, das Backpapier aus dem Ofen nehmen und auskühlen lassen.
Die restlichen Himbeeren zerdrücken und als Blut auf das ausgekühlte Herz anrichten. Nun die Scherbe aus Eisbonbons in das Herz stechen.

HalloweenGerichte_Schreiend

Zutaten (verfaulte Zähne):
100 g Zartbitterschokolade
150 g Butter
150 g Zucker
1 Pck. Vanillinzucker
1 Ei
1 Eiweiß
225 g Mehl
200 g Puderzucker
1 Tube rote Lebensmittelfarbe
100 g weiße Marshmallows
Mandelstifte
Zahnstocher
Salz

Zubereitung (ca. 45 Min. + 1. Std. Wartezeit):
Zartbitterschokolade in kleine Stücke hacken. Butter, Zucker, Vanillinzucker und 1 Prise Salz cremig rühren. Zunächst das Ei, dann das Mehl und die Schokolade unterrühren.
Den Backofen auf 180° vorheizen. Etwa 6 cm große Teighäufchen auf ein Backblech geben und etwa 15 Min. backen. Sobald ihr die Cookies aus dem Ofen holt, scheidet ihr sie in der Mitte durch. Anschließend lasst ihr die Cookies auskühlen.
Puderzucker und Eiweiß zu einem dicken Guss verrühren und mit roter Lebensmittelfarbe einfärben. Die Cookiehälften nun jeweils von einer Seite mit dem roten Guss bestreichen. Die Marshmallows in Stücke schneiden, auf die Zahnstocher stecken und zwischen zwei Cookiehälften platzieren. Zum Schluss die Mandelstifte rechts und links neben die Vorderzähne platzieren.

Verfaulte Zähne - Cookie Gebisse

Last but not least, die Getränke.

<< Infusion der sieben Todsünden und Zombieblut >>

Zutaten (sieben Todsünden):
1 Dose Ananas + Saft
1 Kiwi
200-300g Himbeeren (tiefgekühlt)
1 Dose Pfirsiche + Saft
½ Flasche Rum, Havanna
1 Flasche Ginger Ale
1 Flasche Curacao oder Bols Blue (Likör)
Besonderes Küchengerät: 3 Paar Einweg-Handschuhe aus Latex/Gummi (Eiswürfel Hände)

Zubereitung (8 Std. Wartezeit für die Eiswürfel, dauert ca. 10 Min. + 1-2 Std. Kühlzeit):
Füllt die 3 Paar Einweg-Handschuhe mit Wasser und legt diese mind. 8 Std. vor Beginn der Halloweenparty ins Tiefkühlfach. Um den Grusel-Effekt der tiefgekühlten Hand noch zu unterstützen, könnt ihr Himbeeren mit in die Einweg-Handschuhe füllen (dann färbt sich die Eishand rot).
Für die Infusion der sieben Todsünden/ Halloween-Bowle schneidet ihr die Früchte in die gewünschte Größe und schüttet alles zusammen mit dem Rum und dem Ginger Ale in ein Gefäß. Die Himbeeren könnt ihr zur Kühlung auch später noch hinzugeben. Durch den Likör (Curacao oder Bols Blue) bekommt die Bowle eine giftig grüne Farbe. Ist die Halloween-Bowle fertig gemischt, legt die Eiswürfel-Hand einfach mit ins Bowle-Gefäß (vorher vorsichtig aus dem Einweg-Handschuh befreien).

Halloween_Infusion-der-Tote

Die Zubereitung für das Zombieblut ist eigentlich recht simpel, da man nur frisches Blut von einem Zombie benötigt. Wer allerdings gerade keinen Zombie zur Hand hat, der kann alternativ auch Erdbeerlimes aus dem Supermarkt nehmen. Die Spritzen gibt es in der Apotheke, wer möchte, der kann seiner Kreativität aber auch freien Lauf lassen und andere Gefäße benutzen wie Infusionsbeutel, Schädel …

Damit ist das perfekte Halloween-Grusel-Menü fertig und kann angerichtet werden. Schaurig-guten Appetit wünschen wir!