Eine kulinarische Reise gen Fernost

Ich hatte eine Woche Urlaub, den ich in Schweden verbrachte und unter anderem dafür nutzte, mir Gedanken über den bevorstehenden Kochabend und der Menüfolge zu machen. Zwischen Köttbullar, Äggstanning und Solöga ließ ich meiner Kreativität freien Lauf mit der logischen Konsequenz – „Der Kochlöffel geht rum“ goes Asia …

Die asiatische Küche, insbesondere aber die thailändische, koreanische und japanische, haben es mir angetan und somit kann ich mich hier durchaus als ein großer Fan outen. Natürlich gibt es in der asiatischen Küche Gerichte, die sich leicht zubereiten lassen, andere stellen schon eine Herausforderung dar und gelingen nicht immer beim ersten Versuch. Um den Kochabend nicht in Frustration enden zu lassen habe ich mir folgende, einfache Gerichte ausgesucht:

<< Misosuppe >>
<< Sushi >>
<< Mango-Pudding >>

Viel Spaß bei der Zubereitung und guten Appetit!

<< Misosuppe >>

Zutaten für 4 Personen
600 ml Wasser
1 halber Gemüsebrühwürfel
3 Esslöffel Miso-Gewürzpaste
1 Frühlingszwiebel
1 Päckchen Tofu
1 Glas Sojasprossen
Wakame (Seetang)

Zubereitung (ca. 20 Minuten):
Das Wasser aufkochen lassen und den Gemüsebrühwürfel zugeben und gut verrühren.
Etwas Brühe in eine separate Schale geben und die Miso-Gewürzpaste einrühren. Theoretisch kann die Miso-Gewürzpaste auch direkt in den Topf mit der Brühe gegeben werden, da diese dann aber leicht Klumpen bilden kann, wird davon abgeraten.
Die Brühe mit der Miso-Gewürzpaste zur restlichen Brühe zugeben und noch einmal aufkochen lassen.
Zum Verfeinern der Misosuppe nun nach Bedarf Tofu, Sojasprossen und Wakame zufügen und noch kurz mitkochen lassen
Zum Schluss die Frühlingszwiebel in Ringe schneiden und auf vier Suppenschalen verteilen, in die dann die fertige Misosuppe gegeben wird.

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<< Sushi >>

Zutaten für 4-6 Personen je nach Hunger
500 g Sushi-Reis
10 Noriblätter
1 Teelöffel Zucker
4 Esslöffel Essig (wahlweise auch Reisessig)
Wasabi
Ingwer
Sojasauce
Surimi
Lachs
Avocado
Paprika
Gurke
Sesam

Zubereitung (ca. 1 Stunde ohne Reiszubereitung):
Den Sushi-Reis ordentlich waschen bis sich das Wasser nicht mehr milchig färbt, danach kochen.
Den Zucker und den Essig unter den gekochten Reis mischen und abkühlen lassen.
Den abgekühlten Reis auf einem Noriblatt dünn verteilen, bis circa ¾ bedeckt sind und nach Wunsch belegen. Beim Belegen der Noriblätter kann man seiner Kreativität freien Lauf lassen und gegebenenfalls experimentieren. Beispielweise können Gurke und Surimi, Lachs und Avocado oder Paprika und Gurke mit einander kombiniert werden. Auch können weitere Produkte, die hier nicht aufgeführt sind verwendet werden.
Die belegten Noriblätter einzeln auf eine Bambusmatte legen und zusammen rollen, diese danach in die typischen „Sushi-Häppchen“ schneiden und wenn gewünscht mit Sesam verzieren. TIPP: die Bambusmatte in Klarsichtfolie wickeln, sodass der Reis nicht in der Matte kleben bleibt.
Für den Fall, dass Reis überbleiben sollte kann dieser zu kleinen Häufchen geformt und mit Fisch (Lachs, Thunfisch, Surimi) oder auch Gemüse belegt werden (Nigiri Sushi).
Das Sushi ist fertig und kann zusammen mit Stäbchen, Ingwer, Wasabi und Sojasauce serviert werden. Begleitend zum Essen eignet sich Weißwein, oder wenn man es typisch Japanisch mag auch Tee.

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<< Mango-Pudding >>

Zutaten für 4 Personen
250 g Mango aus der Dose für den Pudding
20 g Mango aus der Dose zum verzieren
160 ml Mango Sirup (die Flüssigkeit aus der Dose also nicht trinken oder wegkippen)
2 Teelöffel Zitronensaft
10 g Gelatinepulver
200 ml Wasser
120 g Vanilleeis

Zubereitung (ca. 20 Minuten. Ruhezeit 1 Stunden wahlweise über Nacht stehen lassen):
Die Mango pürieren (exklusive der 20 g zum verzieren) und mit dem Sirup vermengen.
Das Wasser erhitzen, danach das Gelatinepulver hinzufügen sowie den Zitronensaft und die pürierte Mango und so lange köcheln lassen bis sich das Gelatinepulver aufgelöst hat.
Den Topf vom Herd nehmen und das Vanilleeis in die Masse einrühren, die dann in kleine Schälchen verteilt und zum Abkühlen in den Kühlschrank gestellt wird.
Die übrige Mango in kleine Würfel schneiden und vor dem servieren als Dekorationszwecke auf dem Mango-Pudding verteilen.

Der Pudding kann durchaus nach einer Stunde im Kühlschrank verzehrt werden, eine bessere Konsistenz erreicht der Pudding allerdingst erst nach einigen Stunden oder am nächsten Tag (geschmacklich macht es aber keinen Unterschied).

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