Willkommen auf der EISPARTY liebe Gäste und leckere Eistoppings :-)

Danke an den Backbuben für diese tolle Idee. Genau zur richtigen Jahreszeit hat er zur aktuellen Post aus meiner Küche Runde „Zusammen schmeckt’s besser – ich schenke dir ein Stück vom Glück“ seiner Tauschpartnerin ein gigantisches Päckchen zum Thema „Eisparty“ geschickt. Und genau das war auch das Motto unseres Zusammenkommens: EISPARTY. Das Besondere: Jeder hat seine Lieblings-Toppings mitgebracht und es konnte wild kombiniert und ausprobiert werden.

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Bei tchibo gab es vor kurzem Eiwaffel-Backförmchen, die ich mir mit Hinblick auf die bevorstehende Eisparty unbedingt kaufen musste (man kann auch toll Mini-Kuchen in den Förmchen backen). Hier könnt ihr die Förmchen sehen, leider sind sie aber zurzeit ausverkauft…. Wir haben also zunächst Eiswaffeln gebacken, aus denen wir anschließend das Eis gegessen haben.

Grundnahrungsmittel unseres Sonntag-Nachmittags war wie das Motto der Party schon sagt: Eis. 🙂 (Vanille-, Schoko-, und Erdbeereis sowie Ananas-Mango Sorbet).

Das tollste waren aber die Toppings. Jeder sollte mitbringen, was ihm am besten auf dem Eis schmeckt. Saucen, Früchte, Schokolade, Nüsse… Das Anrichten der verschiedenen Zutaten auf dem Tisch war fast das Beste an der Party weil man sich bei jeder weiteren Leckerei auf die bevorstehende Portion Eis gefreut hat und schon im Kopf wild kombiniert hat.

Und dies war unsere Topping Auswahl:

Geraspelte, weiße Schokolade
Zerkleinerte Bounty-Riegel
Zerbröselte Cookies
Karamellisierte Nüsse
Mangosauce
Vanillesauce
Himbeeren
Blaubeeren
Getrocknete Ananas
Cranberrys
Frische Waffeln

Die karamellisierten Nüsse kann man übrigens wunderbar selber herstellen. Hierzu benötigt ihr:

100 g Zucker
80 g Nüsse z.B. Haselnüsse, Cashews oder Walnüsse
2 EL Wasser

Der Zucker muss gemeinsam mit dem Wasser in einem Topf erhitzt werden bis er anfängt zu karamellisieren. Hierzu muss die Temperatur sehr hoch gestellt werden. Sobald der Zucker beginnt zu karamellisieren könnt ihr die Nüsse unterrühren. Den Topf nehmt ihr anschließend vom Herd, schüttet seinen Inhalt auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und lasst die Masse erkalten. Den riesigen Nuss- Zucker Klumpen könnt ihr mit dem Mörser oder Mixer zerkleinern und schon ist das Topping fertig.

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Auch die Cookies sind einfach herzustellen und individualisierbar. Ihr braucht:

120 g weiche Butter
170 g Zucker
1 Päckchen Vanillinzucker
1 Ei
200 g Mehl
1 TL Backpulver
1 Messerspitze Salz

Evtl. Schokoladenstücke (etwa 30g), Kakaopulver (etwa 25 g), zerkeinerte Marshmallows (etwa 3 EL), getrocknete Früchte wie Cranberries (etwa 3 EL)….

Zunächst mischt ihr Butter, Zucker, Vanillinzucker und Salz. Dann rührt ihr das Ei unter bevor ihr das Mehr und das Backpulver hinzufügt. Alles gut vermischen und schon ist das Grundrezept fertig. Nach Belieben könnt ihr jetzt z.B. weiße oder braune Schokoladenstücke hinzugeben. Besonders lecker finde ich auch Marshmallows oder Cranberries (die Marshmallos pur sind auch schon ein tolles Topping). Das Rezept reicht für ca. 18 Cookies.

Mit einem Esslöffel könnt ihr nun Teigkleckse auf das Backblech setzen (etwa neun pro Backblech) und die Kekse ca. 10 Min. im vorgeheizten Backofen backen bis sie goldbraun am Rand werden. Nachdem die Kekse abgekühlt sind könnt ihr sie zerbröseln und als Topping auf den Tisch stellen.

Die Eisparty hat riiiiesig Spaß gemacht und ist eine tolle Idee ein paar Freunde einzuladen. Vielleicht ist es ja auch für euch eine Anregung.

Noch gibt es ja schöne Sommertage… 🙂

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Der Unterschied zwischen Garten- & Supermarktgemüse: Ich habe eine riesengroße Zucchini und überlege, ob Sie genmanipuliert ist …

Foto 09.08.13 21 32 20… aber nein! Die riesengroße Zucchini ist nicht genmanipuliert, nicht aus Plaste und auch nicht aus Pappkarton, sondern essbar! Die Zucchini wiegt 2,3kg und kommt direkt aus dem Garten vor meine Tür!

Letzte Woche kam ich nach Hause und es lehnte diese riesengroße, grüne Zucchini an meiner Tür. Ich weiß bis heute nicht, woher die Zucchini kommt. Aber ich weiß, dass ich etwas verunsichert war, ob es wirklich eine Zucchini ist. Ich kannte die Zucchinis bisher nur als kleines, grünes Gemüse… aus dem Supermarkt.

Meine Gartenfreundin versicherte, dass es sich bei der sehr großen Zucchini um eine Gartenzucchini handelt. Sie sagte mir noch, dass die Zucchini in diesem Reifestadium sehr wahrscheinlich sehr bitter schmeckt. Ich verwende das Gemüse jetzt als (Sommer/Herbst)Dekoration.

Welche Erkenntnis mir gekommen ist: Mein Bild von Essen wurde komplett von Supermärkten geprägt und wie dort Gemüse (Essen) aussieht bzw. dargestellt wird. Ich habe das bisher ohne zu Hinterfragen hingekommen.

Breaking News und französische Küche

“Wer rastet, der rostet” – diese Redensart gilt natürlich auch in Stuttgart, sowie für den Kochlöffel und damit dies mit unserem doch noch recht jungen Blog nicht passiert, gibt es einige, kleine und feine Änderungen bezüglich unserer Berichte. Im Mittelpunkt stehen selbstverständlich weiterhin unsere Kochabende, die ab sofort unter die Rubrik “Kochlöffel – Menüs” fallen.
Darüber hinaus werden in den kommen Wochen peu á peu weitere Rubriken folgen. So gibt es dann zum Beispiel die Rubrik “Der Kochlöffel im Alltag”, die sich mit Kuriositäten aus dem Alltag beschäftigt oder auch die Rubrik, “Der Kochlöffel im Restaurant” in der wir über Restaurantbesuche in Stuttgart, Baden-Württemberg und ganz Deutschland berichten.
Der heutige Blogbeitrag behandelt das Thema französische Küche und meinen Besuch in Bordeaux vor einigen Wochen. Ich muss gestehen, dass dies keiner der neuen Rubriken so richtig zugeordnet werden kann und genau aus diesem Grund starten wir heute mir “Der Kochlöffel goes around the World”.

Wie schon berichtet, war ich vor kurzem in Bordeaux (Frankreich), genauer in Saint-Émilion, einem wunderschönen Ort der für den Anbau von Wein bekannt ist und von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Ich hatte das große Glück, an einem Galadinner im Innenhof der gleichnamigen Kirche des Ortest teilzunehmen und möchte euch ein wenig von dem zauberhaften Menu erzählen.

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Das Dinner startete sehr vielversprechend mit einer Variation verschiedener Kanapees. So gab es Apfeltaschen und Karottenröhrchen gefüllt mit frischem Gemüse und Garnelen, sowie Teigschiffchen mit Spargel und Tomate an selbstgemachter Mayonnaise und Olivenpaste auf selbstgebackenem Brot. Insbesondere die frischen Zutaten und die Kombination jener, perfekt abgestimmt mit diversen Gewürzen sorgten für eine besondere Geschmacksexplosion.

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Als weitere Vorspeise wurde Tartar vom Barsch mit Korianderschaum und Rucola Öl gereicht. Da ich sehr gerne Fisch esse und Barsch bisher noch nicht in dieser Kombination gegessen habe war ich besonders gespannt auf diesen Gang. Die Konsistenz war durchaus etwas gewöhnungsbedürftig aber in Kombination mit dem Korianderschaum war es doch sehr lecker.

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Filet Mignon vom Kalb an einer Rotweinsoße folge als Hauptgang auf die Vorspeise. Dazu gereicht wurde frisches Gemüse auf einem Kartoffel Bett. Ich muss sagen, dass die Sättigungsbeilage etwas überschaubar war, was aber nichts am vorzüglichen Geschmack änderte. Das Filet Mignon war sehr zart und butterweich und es hat große Freude gemacht es zu genießen.

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Als Nachtisch gab es “Sphere de chocolate”, also eine Schokoladenkugel gefüllt mit Preiselbeersorbet und roten Früchten. Dazu wurde noch Kaffee mit Keksen gereicht. Ich möchte nicht wissen, wie viele Kalorien diese Nachspeise hatte, aber sie war der Hammer. Es war zwar etwas schwierig die Schokoladenkugel zu “durchbrechen” aber der Geschmack war exzellent.

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Begleitet wurden die verschiedenen Gänge natürlich mit Wein aus der Region. Für die Weinkenner unter uns gab es einen Saint-Emilion Grand Cru 2006 vom Chateau Grand Corbin Manuel. Den Wein gibt/gab es auch bei Lidl, derzeit leider ausverkauft.

Ich hoffe, dass euch dieses Menu ein wenig hungrig gemacht hat. Ich muss sagen, dass ich alleine vom Schreiben des Beitrags schon wieder Hunger bekomme und mich an diesen wunderschönen Ort zurück sehne. Die Rezepte habe ich leider nicht, aber vielleicht ist es eine gute Idee, die einzelnen Gänge auch mal in unserer Kochrunde zu zaubern.

Veggie-Burger mit Ofenkartoffeln, Minz-Joghurt Sauce und Rharbarber-Himbeer-Crumble

Als großer Fan der Saison-Küche stand fest: Rhabarber muss auf die Teller (unser Kochabend ist schon ein paar Wochen her, aber es schluckt etwas Zeit so einen Blog zu erstellen…:-) )! Das erste Gericht, das mir zu diesem Stichwort eingefallen ist, schmeckt so gut, wie es klingt: Rhabarber-Himbeer-Crumble mit Vanilleeis – eine perfekte Kombination aus süß, sauer, kalt und heiß.

Nachtisch der heutigen Genussrunde stand also fest! Und wie plant ihr eure Menüs? Fangt ihr auch mit dem Dessert an? 🙂

An der Hauptspeise habe ich eine Weile überlegt und gefeilt bis die Idee der selbstgemachten Burger entstanden ist. Da ich aber immer gerne neue Rezepte und Zutaten ausprobiere gab es natürlich keine klassischen Burger. Die Bratlinge haben wir aus Kidneybohnen und Kichererbsenmehl zubereitet und so, mit Beilagen wie Tomaten, Gurke und Salat, Veggie-Burger kreiert. Als Beilage gab es Ofenkartoffeln. Passend zu Burger und Ofenkartoffeln hat der Kochlöffel zudem eine Minz-Joghurt-Sauce angerührt.

Somit war das Menü vollständig:

« Veggie-Burger mit Minz-Joghurt Sauce und Ofenkartoffeln »
« Rhabarber-Himbeer-Crumble mit Vanilleeis »

Auf eine Vorspeise habe ich heute verzichtet – immerhin musste ich viel Platz für den Nachtisch lassen. 😉

Und so hat der Kochlöffel die Speisen zubereitet:

« Bratlinge für den Veggie-Burger »

Zutaten:
1 Dose Kidneybohnen
1 rote Zwiebel
50 g Kichererbsenmehl
1 TL Kreuzkümmel

Zubereitung:
Die Kidneybohnen abtropfen lassen und pürieren. Nun die Zwiebel zerkleinern und mit den pürierten Kidneybohnen, dem Kichererbsenmehl und dem Kreuzkümmel vermengen. Aus der Masse könnt ihr nun die Bratlinge formen. Entweder ihr nehmt hierzu eine Hamburger-Presse z.B. diese von Weltbild  oder ihr formt die Bratlinge per Hand, so wie wir es gemacht haben. 🙂 Jetzt sind die Bratlinge fast fertig und müssen nur noch von beiden Seiten etwa 5 Min. gebraten werden.

Tip: Die Zutaten reichen für genau 4 Bratlinge. Oft schmecken Burger aber soooo lecker, dass man gerne noch einen zweiten essen möchte. Daher empfiehlt es sich gleich die doppelte Menge vorzubereiten.

« Veggie-Burger »

Zutaten:
4 Hamburger Brötchen
4 Käse Sandwich-Scheiben
1 Tomate
1 Zwiebel
1 Gurke
Saucen (z.B. Mayonnaise, Barbecue, Hot Chilli,Curry, Minz-Joghurt…)

Zubereitung:
Tomaten, Zwiebel und Gurke in dünne Scheiben schneiden und auf einem Teller, Tablett oder auf kleinen Schälchen anrichten (so, dass jeder seinen Burger mit individuellen Zutaten und beliebiger Menge zubereiten kann). Weitere Zutaten wir Hamburger Brötchen, Bratlinge und Käsescheiben ebenfalls bereitstellen. Saucen könnt ihr entweder selber herstellen, wie unsere selbstgemachte Minz-Joghurt Sauce. oder fertig im Supermarkt kaufen.P1030987
« Minz-Joghurt Sauce »

Zutaten:
1 Bio Limette
2 Knoblauchzehen
6 Stängel Minze
300 g griechischer Joghurt
2 EL Olivenöl
2 TL Zucker
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Die Limette heiß waschen und 1 TL der Schale abreiben sowie 1 TL Limetten-Saft auspressen. Den Knoblauch schälen und zerkleinern, die Minzblätter waschen und klein hacken. Nun mischt ihr den Joghurt mit Öl, Limetten-Saft und –Abrieb und Zucker und schmeckt den Dip mit Salz und Pfeffer ab. Zum Schluss gebt ihr den Knoblauch und die Minze hinzu.

« Ofen-Kartoffeln »

Zutaten:
300 g Kartoffeln
3 TL Olivenöl
Salz, Pfeffer, Paprika

Zubereitung:
Die Kartoffeln schälen und in mundgerechte Schnitze schneiden. Auf einem Backblech anrichten und mit Olivenöl beträufeln. Nach Belieben könnt ihr die Kartoffelecken mit Salz, Pfeffer und Paprika würzen. Das Backblech schiebt ihr nun in den auf 180° vorgeheizten Ofen und lasst die Kartoffelecken etwa 20 Min. knusprig backen.P1030982

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Die Hauptspeise ist schon mal ein Gedicht. Jetzt aber die Nachspeise (ich würde sie am liebsten auf der Stelle nochmal essen):

« Rhabarber-Himbeer- Crumble mit Vanilleeis »

Zutaten:
400 g Rhabarber
150 g gefrorene Himbeeren
80 g Zucker
1 Päckchen Vanillinzucker
1 EL Puddingpulver mit Vanillegeschmack
6 EL Orangensaft
60g flüssige Butter
100g Mehl
½ TL Zimt
200 g Vanilleeis

Zubereitung:
Rhabarber waschen und in etwa 2 cm große Stücke schneiden. Gemeinsam mit den gefrorenen Himbeeren in eine Auflaufform füllen und mit Zucker und Vanillinzucker mischen. Das Vanille-Puddingpulver mit dem Orangensaft vermengen und über die Früchte verteilen. Butter, Mehl, Zucker und Zimt zu Streuseln kneten. Um schöne Streusel zu bekommen, brauche ich meistens mehr Mehl – einfach nach Bedarf die Menge erhöhen. Die Streusel werden nun über dem Obst verteilt. Die Auflaufform schiebt ihr nun für ca. 25 Min. in den auf 180° vorgeheizten Ofen.

Das heiße Rhabarber-Himbeer-Crumble nun mit dem Vanilleeis servieren und geniiiiießen. 🙂 P1040020

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Das letzte Abendmahl oder karibischer Abend

Mein erster Abend (also der letzte in der Runde) stand unter einem ganz besonderen Motto: Karibik. Dank eines Auslandssemesters auf verschiedenen karibischen Inseln habe ich ein leckeres Rezept für eine Art Wrap mit nach Stuttgart gebracht – meine heutige Hauptspeise.

Schon die Vorspeise, die ich zugegeben genauso wie die Nachspeise aus dem Internet habe, hat den karibischen Abend eingeläutet:

« Karibiksalat »

Zutaten:
8 hartgekochte Eier
2 Stauden Sellerie
1 Dose Ananas, in Scheiben (oder frische Ananas)
2 große Äpfel
1 Glas Salatmayonnaise
125 ml süße Sahne, ein wenig aufgeschlagen
1 Stange Porree

Zubereitung (ca. 10 Minuten):
Eier, Ananasscheiben, Äpfel, Sellerie und Porree in Würfel schneiden und alles vermengen. Dann Mayonnaise und Sahne vermengen und die Salatzugeben unterheben.
Der Salat war schon recht mächtig und das obwohl wir sogar teils Light-Mayonnaise genommen haben 😉 Doch in der Menge oben reicht er als Vorspeise locker für 8 Personen, also lieber etwas weniger kalkulieren.??????

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Jetzt kommen wir aber zum Highlight: den karibischen Rotis. Die gibt es in den verschiedensten Varianten, ich habe mich für den mir aus der Karibik bekannten Chicken Potato Roti entschieden – sogar das Roti-Brot (also die Hülle) haben wir selbst gemacht.

« Rotis gefüllt mit Hähnchen-Curry »

Zutaten:
Roti-Brot:
Öl
2 Tassen Mehl
¼ TL Backpulver
½ TL Salz
¾ l Wasser
Roti-Füllung:
500g Hähnchenbrust in Würfeln
6 kleine Kartoffeln
1 Dose Kichererbsen
1 Zwiebel, gehackt
3 EL Mango Chutney
2 TL Thymian, gehackt
2 TL Knoblauch, gemahlen
3 EL Öl
2 EL Curry
½ TL Kümmel, gemahlen
1 ½ Tassen Hühner- oder Gemüsebrühe
1 Tasse Kokosnussmilch
½ TL Salz
½ TL Pfeffer

Zubereitung (ca. 40 Minuten):
Roti-Brot:
Salz, Mehl und Backpulver in eine große Schüssel geben. Wasser dazugeben und kneten bis ein fester Teig entsteht. Den Teig ca. 30 Minuten ruhen lassen. Danach nochmals durchkneten und in 4 Bälle teilen. Jeden Ball ganz flach (so flach wie möglich!) auf einer mit Mehl bedeckten Fläche ausrollen. Der entstehende Kreis sollte ca. Pfannengröße haben, also nicht zu klein. Jeden Kreis dann in eine gefettete Pfanne geben und 1-2 Minute auf jeder Seite anbraten.
Roti-Füllung:
Die Kartoffeln kochen bis sie noch bissfest sind und in Würfeln schneiden. Hähnchen-Stücke in einem großen Kochtopf oder Wok leicht anbraten. Die Kartoffeln und alle weiteren Zutaten nach und nach in den Kochtopf dazugeben. Das Ganze für ca. 30 Minuten köcheln lassen. Dabei immer wieder gut umrühren, damit die Menge eine Art Brei wird. Wenn eine schöne Einheitsmasse entstanden und das Hähnchen durch ist, ist die Füllung fertig!
Die Füllung nun auf die noch warmen Brote gleichmäßig verteilen (nicht zu viel drauf tun). Daraus einen Wrap wickeln, ggfs. den Wrap in der Mitte teilen.roti-bene

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Als Nachtisch haben wir eine „süße Lasagne“ gezaubert. Die bereitet man aber besser schon nach der Vorspeise vor, da sie gut gekühlt am besten schmeckt.

« süße Lasagne »

Zutaten:
1 Becher Natur-Joghurt
1 Becher süße Sahne
1 Mango
1 TL Honig
Zimt und Zucker
1 Paket Löffelbiskuits
Orangensaft
150 g Zucker
200 g Haselnüsse, gemahlen

Zubereitung (ca. 20 Minuten):
Den Joghurt in eine Schüssel geben, mit Honig, Zimt und Zucker abschmecken. Die Mango schälen, in Würfel schneiden und unter den Joghurt rühren. Die Sahne steif schlagen und unter die Joghurtmasse heben. Löffelbiskuits in den Saft tunken und in eine Auflaufform legen. Etwas von der Joghurtmischung darüber verteilen. Darauf wieder getränkten Zwieback und darauf Joghurt. Dies so lange wiederholen bis die Form fast voll ist oder die Zutaten aufgebraucht sind – mit Joghurt enden. Die gemahlenen Haselnüsse und den Zucker im Topf karamellisieren lassen und über der Lasagne verteilen. Die Lasagne in den Kühlschrank stellen und nach ca. 1 Stunde servieren.süße lasagne3

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Ein gelungener karibischer Abend ist mit extrem vollen aber durch und durch zufriedenen Mägen recht spät zu Ende gegangen. An den Resten hätten wir aber noch 2 Tage essen können…gruppenbild

Eine kulinarische Reise gen Fernost

Ich hatte eine Woche Urlaub, den ich in Schweden verbrachte und unter anderem dafür nutzte, mir Gedanken über den bevorstehenden Kochabend und der Menüfolge zu machen. Zwischen Köttbullar, Äggstanning und Solöga ließ ich meiner Kreativität freien Lauf mit der logischen Konsequenz – „Der Kochlöffel geht rum“ goes Asia …

Die asiatische Küche, insbesondere aber die thailändische, koreanische und japanische, haben es mir angetan und somit kann ich mich hier durchaus als ein großer Fan outen. Natürlich gibt es in der asiatischen Küche Gerichte, die sich leicht zubereiten lassen, andere stellen schon eine Herausforderung dar und gelingen nicht immer beim ersten Versuch. Um den Kochabend nicht in Frustration enden zu lassen habe ich mir folgende, einfache Gerichte ausgesucht:

<< Misosuppe >>
<< Sushi >>
<< Mango-Pudding >>

Viel Spaß bei der Zubereitung und guten Appetit!

<< Misosuppe >>

Zutaten für 4 Personen
600 ml Wasser
1 halber Gemüsebrühwürfel
3 Esslöffel Miso-Gewürzpaste
1 Frühlingszwiebel
1 Päckchen Tofu
1 Glas Sojasprossen
Wakame (Seetang)

Zubereitung (ca. 20 Minuten):
Das Wasser aufkochen lassen und den Gemüsebrühwürfel zugeben und gut verrühren.
Etwas Brühe in eine separate Schale geben und die Miso-Gewürzpaste einrühren. Theoretisch kann die Miso-Gewürzpaste auch direkt in den Topf mit der Brühe gegeben werden, da diese dann aber leicht Klumpen bilden kann, wird davon abgeraten.
Die Brühe mit der Miso-Gewürzpaste zur restlichen Brühe zugeben und noch einmal aufkochen lassen.
Zum Verfeinern der Misosuppe nun nach Bedarf Tofu, Sojasprossen und Wakame zufügen und noch kurz mitkochen lassen
Zum Schluss die Frühlingszwiebel in Ringe schneiden und auf vier Suppenschalen verteilen, in die dann die fertige Misosuppe gegeben wird.

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<< Sushi >>

Zutaten für 4-6 Personen je nach Hunger
500 g Sushi-Reis
10 Noriblätter
1 Teelöffel Zucker
4 Esslöffel Essig (wahlweise auch Reisessig)
Wasabi
Ingwer
Sojasauce
Surimi
Lachs
Avocado
Paprika
Gurke
Sesam

Zubereitung (ca. 1 Stunde ohne Reiszubereitung):
Den Sushi-Reis ordentlich waschen bis sich das Wasser nicht mehr milchig färbt, danach kochen.
Den Zucker und den Essig unter den gekochten Reis mischen und abkühlen lassen.
Den abgekühlten Reis auf einem Noriblatt dünn verteilen, bis circa ¾ bedeckt sind und nach Wunsch belegen. Beim Belegen der Noriblätter kann man seiner Kreativität freien Lauf lassen und gegebenenfalls experimentieren. Beispielweise können Gurke und Surimi, Lachs und Avocado oder Paprika und Gurke mit einander kombiniert werden. Auch können weitere Produkte, die hier nicht aufgeführt sind verwendet werden.
Die belegten Noriblätter einzeln auf eine Bambusmatte legen und zusammen rollen, diese danach in die typischen „Sushi-Häppchen“ schneiden und wenn gewünscht mit Sesam verzieren. TIPP: die Bambusmatte in Klarsichtfolie wickeln, sodass der Reis nicht in der Matte kleben bleibt.
Für den Fall, dass Reis überbleiben sollte kann dieser zu kleinen Häufchen geformt und mit Fisch (Lachs, Thunfisch, Surimi) oder auch Gemüse belegt werden (Nigiri Sushi).
Das Sushi ist fertig und kann zusammen mit Stäbchen, Ingwer, Wasabi und Sojasauce serviert werden. Begleitend zum Essen eignet sich Weißwein, oder wenn man es typisch Japanisch mag auch Tee.

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<< Mango-Pudding >>

Zutaten für 4 Personen
250 g Mango aus der Dose für den Pudding
20 g Mango aus der Dose zum verzieren
160 ml Mango Sirup (die Flüssigkeit aus der Dose also nicht trinken oder wegkippen)
2 Teelöffel Zitronensaft
10 g Gelatinepulver
200 ml Wasser
120 g Vanilleeis

Zubereitung (ca. 20 Minuten. Ruhezeit 1 Stunden wahlweise über Nacht stehen lassen):
Die Mango pürieren (exklusive der 20 g zum verzieren) und mit dem Sirup vermengen.
Das Wasser erhitzen, danach das Gelatinepulver hinzufügen sowie den Zitronensaft und die pürierte Mango und so lange köcheln lassen bis sich das Gelatinepulver aufgelöst hat.
Den Topf vom Herd nehmen und das Vanilleeis in die Masse einrühren, die dann in kleine Schälchen verteilt und zum Abkühlen in den Kühlschrank gestellt wird.
Die übrige Mango in kleine Würfel schneiden und vor dem servieren als Dekorationszwecke auf dem Mango-Pudding verteilen.

Der Pudding kann durchaus nach einer Stunde im Kühlschrank verzehrt werden, eine bessere Konsistenz erreicht der Pudding allerdingst erst nach einigen Stunden oder am nächsten Tag (geschmacklich macht es aber keinen Unterschied).

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